SV Schermbeck verpflichtet weiteren Stürmer – „Spieler mit brutaler Qualität“

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Der neue Stürmer des Oberligisten SV Schermbeck stieg in den vergangenen Jahren mit drei verschiedenen Vereinen auf. In 132 Spielen schoss er seit Winter 2015 89 Tore.

Schermbeck

, 03.08.2020, 19:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der SV Schermbeck hat den nächsten Neuzugang bekannt gegeben. Erneut hat der Fußball-Oberligist in der Offensive nachgelegt. Der neue Mann wurde beim FC Schalke 04 ausgebildet, hat eine brutal starke Quote vorzuweisen und ist in den vergangenen Jahren mit drei verschiedenen Vereinen aufgestiegen.

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Der neue Mann beim SVS ist Fatmir Ferati (29). Der Offensivspieler spielte zuletzt beim Niederrheinligisten SV Straelen, der souverän in die Regionalliga aufgestiegen ist. Von seinen Qualitäten erhofft sich der SV Schermbeck mehr Torgefahr.

„Ein brutaler Spieler“

„Fatmir ist ein brutaler Spieler, über dessen Qualitäten man nicht zu reden braucht“, sagt Schermbecks Geschäftsführer Sport Cem Kara. Mit Westfalia Herne (2017, in die Oberliga), dem FC Kray (2019, in die Niederrheinliga) sowie mit dem SV Straelen (2020, in die Regionalliga) stieg Ferati in den vergangenen Jahren dreimal auf.

Bei Westfalia Herne und beim FC Kray war er in den vergangenen Jahren der absolute Top-Torjäger. Zwischen Winter 2015 und Sommer 2019 absolvierte Ferati 122 Spiele, in denen er starke 87 Tore schoss. Im Sommer 2019 wechselte er dann zum SV Straelen, kam in der vergangenen Saison unter Trainerin Inka Grings aber nicht mehr ganz so oft zum Zuge. In fünf Niederrheinliga-Spielen schoss er trotzdem noch zwei Buden. Zudem kam er fünfmal in der Reserve von Straelen ohne Torerfolg zum Einsatz.

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Kara freut sich über den Neuzugang: „Bereits in den ersten Gesprächen waren wir alle auf der selben Wellenlänge. Er kennt mit Richard Weber (Co-Trainer; Anm. d. Red.) sowie Evans Ankomah-Kissi (Spieler; Anm. d. Red.) bereits zwei bei uns im Team. Er wird keine lange Eingewöhnungszeit brauchen.“

Ferati soll bereits im Pokal helfen

Ferati soll bereits am kommenden Samstag (15. August) mit von der Partie sein, wenn der SV Schermbeck im Halbfinale des Westfalenpokals auf die SpVg Hagen 11 trifft. Mit seinen technischen Qualitäten soll er die Offensive des SVS unberechenbarer machen. „Kann er im Sechszehner schießen, ist der Ball zu 90 Prozent im Tor“, sagt Kara.

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Der Spieler selber freut sich, nach dem schwierigen Jahr in Straelen wieder mehr Fußball spielen zu können. Dass er in Gelsenkirchen wohnt, erleichtert ihm den Wechsel. Ziel für ihn ist es so unter anderem, den Spaß am Fußball zurück zu gewinnen. „Wir helfen ihm, den Spaß wieder zu erlangen und er hilft uns mit seinen Qualitäten. Von uns bekommt er vollstes Vertrauen“, so Kara.

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