SVS und Gahlen hoffen auf das Wunder

Fußball

Am Sonntag steht für die Amateur-Fußballer der letzte Spieltag der Saison 2015/16 auf dem Programm. Kleine Fußball-Wunder brauchen der SV Schermbeck in der Oberliga und der TuS Gahlen in der Bezirksliga, um im Schlusspurt doch noch die Klasse zu halten.

SCHERMBECK

von Ralf Weihrauch und Bastian Rosenkranz

, 27.05.2016, 16:43 Uhr / Lesedauer: 2 min

Oberliga Westfalen SV Schermbeck - TuS Ennepetal

(So. 15 Uhr, Volksbank-Arena, Im Trog.)

Die Chance auf den Oberliga-Klassenerhalt ist theoretisch immer noch da. Der Unterschied zwischen dem SVS und Paderborn II beträgt momentan drei Punkte und 13 Tore. Um das wieder hinzubiegen, bräuchte der SV Schermbeck einen Kantersieg gegen Ennepetal und die Paderborner müssten gegen den SV Lippstadt eine deftige Heimniederlage beziehen. 

Trainer Christoph Schlebach sieht den Abstieg nicht als Beinbruch: „Dem Club schadet es nicht. Ich bin aber natürlich enttäuscht, dass es nicht geklappt hat.“ Gegen den TuS Ennepetal wollen sich die Schermbeck mit einer ordentlichen Leistung von ihrem Publikum verabschieden. Tim Dosedal wird im letzten Spiel für den SVS gegen seinen neuen Club nicht dabei sein. Der Stürmer hat sich in Hüls eine Oberschenkelverletzung zugezogen. Serdar Bastürk leidet noch an den Folgen seiner Mandel-Entzündung. Eventuell kann aber Kevin Ewald spielen, wenn seine Verletzung am Zeh sich weiter so gut entwickelt.

Schlebach und der SVS-Vorstand arbeiten schon an einem neuen Team für die kommende Saison. Ein Ersatz für Dosedal ist so gut wie verpflichtet. Es fehlen dann noch ein weiterer Stürmer, ein Innenverteidiger und ein Mittelfeldspieler.

Bezirksliga 11 Vorw. Epe - TuS Gahlen

(So. 15 Uhr, SA Pröbstinger Allee 7, 46325 Borken)

Drei Punkte und acht Tore Rückstand zum rettenden Ufer: Der TuS Gahlen steht kurz vor dem Absturz in die A-Kreisliga. „Die Situation ist schwierig, uns kann nur noch ein Wunder retten“, weiß Trainer Björn Bennies, um nachzuschieben: „Aber Wunder gibt es immer wieder, wir müssen nur daran glauben.“

Konkurrent TSV Marl-Hüls II spielt zeitgleich bei Meister Dülmen, doch wichtig für den TuS ist zunächst ein möglichst hoher Sieg in Epe. Die sieht Bennies deutlich schlechter platziert, als es der Kader eigentlich her gibt. Qualität haben die Nordlichter reichlich im Kader. Eine Tatsache, die auch auf die Gahlener zutrifft. Wechselnde Aufstellungen, Unsicherheiten in der Defensive durch immer neue Besetzungen und die generelle Personalsituation macht Björn Bennies mitverantwortlich für die fast aussichtslose Lage. Als Spiegelbild der Spielzeit kommen so auch die fraglichen Einsätze von Kevin Lachs, Thiemo Kersting und Uwe Sokolowski daher. baro

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