Bierspenden sollen beim TC Deuten die Corona-Krise mildern

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Nein, es ist kein verfrühter Aprilscherz: Der TC Deuten will die Corona-Krise mit Bier abfedern.

von Dienste

Deuten

, 30.03.2020, 05:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Biergläser

Wenn die Corona-Krise vorbei ist, soll auf der Anlage des TC Deuten wieder fleißig Bier gezapft werden - und die finanziellen Verluste des Vereins verringern. © dpa

Wie viele andere Vereine erleidet auch der TC Deuten durch die Corona-Krise heftige Umsatzeinbußen. Mit einer ersten Solidaritätsaktion möchte der Club nun die Verluste abfedern.

Mindestens vier offizielle LK-Turniere fallen wegen der behördlichen Auflagen und den Vorgaben des Verbandes aus. Dazu die Saisoneröffnung, ein Spaßturnier und zahlreiche Heimspiele. Darunter natürlich auch die Heimspiele in der Regionalliga West, die durch das erhöhte Zuschaueraufkommen besonders umsatzstark sind.

„Das sind alles Veranstaltungen, bei denen unsere in Eigenregie betriebene Gastronomie auf Hochtouren läuft. Hinzu kommt, dass fast alle Events in Kooperation mit Werbepartnern stattfinden und auch diese Gelder fehlen werden“, sagt der 1. Vorsitzende Jan-Henning Janowitz.

Um die Verluste zumindest abzufedern, hofft der Verein nun auf die Unterstützung seiner Mitglieder, Gönner und Freunde.

TC Deuten, Turnier

Unter normalen Umständen veranstaltet der TC Deuten auf seiner Anlage an der Birkenallee regelmäßig Turniere. Eine Einnahmequelle, die durch Corona vorerst völlig versiegt. © Privat

„Es ist allgemein bekannt, dass in Deuten sehr gerne Bier getrunken wird. Und wenn alles überstanden ist, werden wir großen Durst haben“, sagt Janowitz mit einem Augenzwinkern. Denn beim Bier setzt die Idee des Vorstandes an. „Wir werben darum, dem Verein 50 Liter Krombacher zum Einkaufspreis von 110 Euro zu spenden. Der Verein kann das Bier nach der Corona-Krise dann gewinnbringend in seiner Gastronomie verkaufen und so die Spende erhöhen“, erklärt Janowitz die Idee.

Auf Wunsch stellt der Verein gerne eine Spendenbescheinigung aus. Melden können sich Spenderinnen und Spender bei jedem Vorstandsmitglied oder über die Social-Media-Kanäle auf Facebook und Instagram. „Wir möchten frühzeitig und kreativ gegen die Krise ankämpfen. Hilfe zur Selbsthilfe ist unser erster Schritt“, so Janowitz.

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