Der Tennisverband hofft noch auf Lockdown-Lösungen

Tennis

Für den Westfälischen Tennisverband ist das letzte Wort in Sachen Lockdown offenbar noch nicht gesprochen.

Westfalen

, 01.11.2020, 20:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tennisspieler

Der Westfälische Tennisverband führt zum Thema Lockdown am Montag noch Gespräche mit der Staatskanzlei. © picture-alliance / dpa/dpaweb

Als Bundesregierung und Ministerpräsidenten der Länder am vergangenen Mittwoch den neuerlichen Lockdown verkündeten, hoffte der Westfälische Tennisverband noch, dass Tennis als Individualsportart gelte und somit nicht von den einschneidenden Maßnahmen betroffen sei.

Ganz aufgegeben hat der WTV diese Hoffnung noch nicht. Als am Freitag die Lockdown-Details in schriftlicher Form veröffentlicht wurden, mussten die Tennisspieler zunächst einmal akzeptieren, dass neben den Sport- auch die Tennishallen ab heute geschlossen werden und somit keine Spiele möglich sind.

Der WTV will aber heute weitere Gespräche mit seiner Dachorganisation, dem Landessportbund NRW, sowie mit der Düsseldorfer Staatskanzlei führen, um sich für die Interessen der Tennisvereine, -spieler und -trainer einzusetzen.

Wie es mit der Wintersaison 2020/21 weitergeht, will der Verband laut Homepage „nach intensiven Beratungen und bedachtsamem Abwägen der Situation zeitnah klären und kommunizieren.“ Angestrebt werde eine Durchführung des Spielbetriebs, „solange dies die Beschlüsse und Verordnungen der Landesregierung zulassen.“

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