Thomas Falkowski passt die Spielabsage am Sonntag nicht in den Kram

Fußball

Die Partie des SV Schermbeck in Siegen fällt aus, da der Rasenplatz gesperrt und der Kunstrasen für Oberliga-Spiele nicht zugelassen ist. Das passt SVS-Trainer Thomas Falkowski nicht.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 09.02.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Thomas Falkowski hätte in Siegen gerne gespielt, auch wenn die Personaldecke dünn gewesen wäre.

Thomas Falkowski hätte in Siegen gerne gespielt, auch wenn die Personaldecke dünn gewesen wäre. © Ralf Pieper

Falkowski fürchtet durch die nun schon zwei Spielabsagen einen psychologischen Effekt: „Wenn die Mannschaften hinter uns punkten, rutschen wir in die Nähe der Abstiegsplätze, das setzt uns unter Druck.“ Auf der anderen Seite ist er aber auch froh, denn die personelle Situation beim Oberligisten ist nicht bestens. Gökhan Turan hat sich im Match gegen Oberhausen verletzt, und Aldin Hodzic und Cedric Drobe steigen erst nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining ein. Zudem ist Patrick Rudolph krank und hätte in Siegen nicht mit dabei sein können. Mit Marc Schröter können die Schermbecker ohnehin erst frühestens Ende März rechnen. Dem Stürmer wird in der kommenden Woche zwar der Gips am Arm entfernt, doch auf dem Fußballplatz ist es noch viel zu gefährlich für ihn.

Dennoch hätte Thomas Falkowski am Sonntag liebend gerne gespielt, denn nun hat sein Team kaum Möglichkeiten, Spielpraxis zu sammeln. Alle in Frage kommenden Testspielgegner aus den diversen Ober- und Verbandsligen sind am Sonntag schon in der Meisterschaft oder schon lange für Testspiele verplant, und ein Match gegen tieferklassige Gegner hält der Coach für wenig ergiebig: „Es sieht so aus, als ob wir am Sonntagmorgen trainieren.“ Im taktischen Bereich sieht der Coach ohnehin noch Nachholbedarf und verzichtet daher auch für die kommende Woche auf ein Testspiel: „Ich will die Fehler aus dem Oberhausen-Spiel bis zur Begegnung gegen Holzwickede beheben.“

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