Trainerwechsel beim SV Schermbeck - jetzt spricht Thomas Falkowski

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Dass sein Vertrag beim SV Schermbeck nicht verlängert wird, hat Trainer Thomas Falkowski überrascht. Jetzt spricht er über die Situation beim Oberligisten.

Schermbeck

, 28.01.2020, 13:27 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der SV Schermbeck steckt mitten in der Vorbereitung auf die restliche Oberliga-Saison. Am Mittwochabend bestreitet das Team von Trainer Thomas Falkowski das nächste Testspiel beim Westfalenligisten YEG Hassel (19.30 Uhr, SA Lüttinghofstr. 1, 45896 Gelsenkirchen). Ein Spiel wie jedes andere? Ja und nein.

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Denn am Wochenende wurde bekannt, dass der SVS den Vertrag von Thomas Falkowski nicht verlängern wird. Eine Entscheidung, die angesichts der sportlichen Erfolge unter Falkowski viele überraschte und die der Vorstand mit der finanziellen Situation der kommenden Saison begründete.

Auch für Thomas Falkowski selbst war diese Entwicklung unverhofft: „Mir war vom Vorstand kein Angebot gemacht worden. Auch Kaderplanungen hatten noch nicht stattgefunden. Deshalb stört es mich schon, wenn die Leute jetzt denken sollten, ich hätte zuviel gefordert und müsste deshalb gehen. Mit mir hat niemand über die Kosten der nächsten Saison gesprochen. Wer weiß? Wenn es geheißen hätte ,Machst du es für 200, 300 Euro weniger?‘, vielleicht hätte ich ja zugesagt.“

“Wir haben noch einiges vor“

So blieben nur Gespräche, nachdem der Vorstand sich entschieden hatte. „Dabei wurde mir gesagt, ,Jedes Angebot, das wir dir machen könnten, wäre respektlos gegenüber deiner Arbeit‘“, berichtet Falkowski. Für ihn ist das Thema damit aber auch durch: „Ich nehme das ganz professionell und akzeptiere das. Auf meine Arbeit wird es keinen Einfluss haben. Wir haben in der Liga noch einiges vor, stehen im Kreispokal und im Westfalenpokal im Halbfinale und wollen die große Chance auf den Einzug in den DFB-Pokal nutzen. Dafür werde ich bis zum Sommer alles geben. Ich habe mich in Schermbeck sehr wohlgefühlt und werde erhobenen Hauptes gehen. Aber so ist es halt: Die eine Tür schließt sich, eine andere geht auf.“

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Im Testspiel am Mittwoch in Hassel muss der Schermbecker Trainer einmal mehr auf einige Akteure verzichten. Marek Klimczok und Benedikt Helling sind verletzt, Sandro Poch im Urlaub. „Wir werden wie zuletzt viel durchwechseln“, kündigt Thomas Falkowski an. Er weiß aber auch: „Wir befinden uns in der finalen Phase der Vorbereitung, am Sonntag bestreiten wir schon unser letztes Testspiel.“ Da muss die Formation fürs erste Punktspiel am 9. Februar gegen Holzwickede allmählich stehen.

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