TuS Gahlen will besser abschneiden als in der vergangenen Saison

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Der A-Kreisligist TuS Gahlen hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Es soll zurück in die Bezirksliga gehen. Dafür hat sich Gahlen enorm verstärkt. Ein „Rohdiamant“ freut das Trainer-Duo.

Gahlen

, 26.07.2020, 16:41 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Wir wollen besser abschneiden als vergangene Saison.“ Die Zielsetzung von Thomas Grefen, Trainer des TuS Gahlen, ist klar. Denn sie lässt nur einen Schluss zu. Dafür hat sich der TuS enorm verstärkt.

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Nach Platz zwei in der Vorsaison wollen die Kreisliga-A-Fußballer des TuS Gahlen in die Bezirksliga aufsteigen. „Bei unserem Kader nehmen wir die Rolle als Favorit an, wir müssen die ja auch annehmen“, sagt Grefen. Fünf Spieler wechselten aus der Landesliga zum A-Kreisligisten.

Drei Westfalenliga-Aufsteiger aus Deuten

Mit Kevin Vengels, Kevin Lachs und Fabrice Werner verstärken gar drei Westfalenliga-Aufsteiger den Kader. Alle drei kehren nach fünf Jahren bei RW Deuten nach Gahlen zurück. Vom Landesligisten PSV Wesel-Lackhausen kommen zudem Theo Kötter und Donavan Sadek.

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Ob das TuS-Trainer-Duo um Thomas Grefen und Dominik Seemann seinen Wunschkader zur Verfügung hätte? „Eigentlich ist es unser Wunschkader“, sagt Grefen. „Eigentlich haben wir noch einen Mittelstürmer gesucht, einen richtigen Neuner.“

Doch uneigentlich hat sich diese Suche erledigt. Nachdem sie in den ersten Trainingseinheiten nach der Coronavirus-Pause wieder auf den Platz gingen, sahen sie ihren Neuner bereits im Kader. Mit dem jungen Alexander Dörfler kommt ein zwei Meter großer Stürmer aus der A-Jugend in die Mannschaft.

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Grefen lobt den 19-Jährigen als „richtigen Rohdiamanten“. „Wir müssen dafür sorgen, dass er weiterhin Spaß am Fußball hat. In ihm steckt sehr viel Potenzial“, so Grefen.

Im Kampf um den Aufstieg erwartet sich der TuS Gahlen aber nicht alleine. „Der SV Schermbeck II wird sicherlich Ambitionen haben“, so Grefens Trainer-Partner Seemann. Zusätzlich nennt er BW Wulfen und den TSV Raesfeld als Geheimfavoriten.

Zusätzliche Spannung im Aufstiegskampf

„Das sind verschworene Einheiten. Wenn die einen Lauf haben, sind sie schwer zu schlagen.“ Eine Überraschung könnte zudem Istanbul Marl darstellen. „Dass es keinen Absteiger gibt, erhöht die Spannung zusätzlich“, ist sich Seemann sicher.

Doch wenn die Gahlener ihre Leistung zeigen, so selbstbewusst sind sie, dürfte kein Weg an ihnen vorbeigehen. Dafür will das Trainerteam vor allem die Offensive stärken. „Wir haben die wenigsten Gegentreffer in der vergangenen Saison kassiert“, so Grefen. „Offensiv sind wir aber gut 15 Tore hintergehinkt.“

Das Duo will zudem das Team variabler spielen lassen als in der Vorsaison. „Unser Spielsystem hat super funktioniert. Es kann aber auch wichtig sein, in Spielen umstellen zu können. Daran werden wir arbeiten“, erklärt Grefen.

Für einige kann es „brutal“ werden

Was ihn freut, ist, dass alle Spieler im Kader auf einem ähnlich hohen Niveau spielen können. „Im Training spielen wir elf gegen elf und keiner fällt ab. Das ist für uns eine tolle Situation, auch wenn es in der Liga brutal für einige werden kann“, so der Trainer. Doch das Trainer-Duo ist sich einig: Lieber so als anders. Und bleibt die personelle Situation so gut, ist ein besseres Abschneiden als in der vergangenen Saison gar nicht mal so unwahrscheinlich.

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