Ungeliebter Kreispokal? Bei Dorstens Clubs gibt‘s nicht nur Vorfreude

Fußball

Vor der dritten Runde des Kreispokals hält sich die Vorfreude bei einigen Dorstener Clubs in Grenzen. Die Kreisligisten freuen sich, doch den Landesligisten kommen die Partien unngelegen.

Dorsten

, 14.08.2019, 15:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ungeliebter Kreispokal? Bei Dorstens Clubs gibt‘s nicht nur Vorfreude

Jonas Goeke (r.) und der SV Rot-Weiß Deuten müssen im Pokal nach Velen. © Ralf Pieper

Kreispokal, 3. Runde

SV Hardt - Westfalia Gemen

Do. 19.15 Uhr, SA Storchsbaumstraße.

Vor dem Duell mit der Westfalia aus Gemen hat der Hardter Trainer Martin Stroetzel nicht nur die bekannten personellen Probleme. Mit Tim Heitbreder, Ben Beisenbusch, Johannes Liesenklas, Daniel Moritz und Alexander Brefort fehlen weiterhin fünf Akteure wegen Verletzungen oder Urlaubs. „Das ist halt in dieser Phase so, da müssen wir durch“, sagt Stroetzel.

Doch es gibt eben noch einen zweiten Punkt, der dem Hardter Coach übel aufstößt: Am Sonntag heißt der zweite Gegner in der Liga ausgerechnet auch Westfalia Gemen. Aber auch diese unglückliche Konstellation nimmt Stroetzel mit größtmöglicher Gleichmut hin: „Wir können es ja nicht ändern.“ Spielraum für personelle Charaden hat er eh keinen. Deshalb stellt er nüchtern fest: „Wir werden alles tun, um dieses Pokalspiel zu gewinnen.“

TuS Velen - RW Deuten

Do. 18.30 Uhr, SA Bahnhofsallee, 46342 Velen.

Auch Deutens Trainer Frank Frye würde „lieber trainieren“. Die Pokalspiele unter der Woche stören in seinen Augen nur den Trainingsrhythmus und damit die Vorbereitung auf die Meisterschaftsspiele.

Hinzu kommt der frühe Anstoßtermin: „Da werden einige Spieler aus beruflichen Gründen Probleme bekommen. Mal sehen, wer tatsächlich kann.“ Frye geht aber davon aus, dass er „14 bis 15 Feldspieler“ mit nach Velen nehmen kann.

Der einzig positive Aspekt, den er der Partie in Velen abgewinnen kann: „Es ist für die, die Sonntag nicht oder nur wenig gespielt haben, eine Möglichkeit, sich zu zeigen.“ Grundsätzlich hätte er aber lieber zuhause am Bahndamm trainiert.

SuS Hervest - BVH

Do. 19 Uhr, SA Ellerbruchstraße.

Im immergrünen Vergleich der beiden Nachbarclubs ist der Gast aus Holsterhausen auf dem Papier klarer Favorit. Doch Hervest tankte durch die jüngsten Siege im Pokal und in der Liga Selbstvertrauen, während der BVH einen Fehlstart hinlegte.

BW Wulfen - RC BOR-Hoxfeld

Do. 18.30 Uhr, SA Wittenbrink.

In der vergangenen Saison war es das Duell um den Bezirksliga-Aufstieg, das die Gäste klar für sich entschieden. Eine Revanche im Pokal wäre deshalb natürlich ganz nach dem Geschmack der Wulfener, die zudem noch Wiedergutmachung für die Niederlage zum Ligastart betreiben wollen.

GW Barkenberg - VfB Hüls

Do. 18.30 Uhr, BSA Midlicher Kamp.

Geht die Barkenberger Pokalreise wieder so weit wie in der vergangenen Saison? Landesliga-Absteiger Hüls ist für die Beantwortung dieser Frage der richtige Prüfstein. In die Liga startete der VfB mit einem 1:1 beim VfB Kirchhellen, Barkenberg feierte einen knappen 1:0-Sieg gegen Lippramsdorf II.

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