SV Hardt kann Ausfälle leichter kompensieren

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Vor dem Saisonauftakt bei Westfalia Gemen hat der Hardter Trainer Martin Stroetzel einige Ausfälle zu verzeichnen. Die Lage ist aber bei weitem nicht so dramatisch wie im letzten Jahr.

von Ralf Weihrauch

Hardt

, 05.09.2020, 17:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Landesliga 4

Westfalia Gemen - SV Dorsten-Hardt

So. 15 Uhr, WESCH-Sportpark an der Jugendburg, Coesfelder Str. 17, 46325 Borken.

Beim Landesligisten werden die verletzten Alex Brefort, Timo Haarmann und Leon Einhaus ausfallen. Die Ausfälle wiegen zwar schwer, doch Martin Stroetzel hat nun Alternativen: „Mein Kader ist viel breiter aufgestellt als in der letzten Saison.“ Brefort sei zwar nicht gleichwertig zu ersetzen, doch mit Daniel Moritz, Hendrik Bromkamp und Jannis Scheuch habe er genügend Alternativen.

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Der Hardter Kader hat mit den beiden Regionalliga-Rückkehrern Lukas Diericks und Cedric Vennemann sowie dem Oberliga-Stammspieler Sandro Poch deutlich an Qualität gewonnen. In der Vorbereitung musste Stroetzel sein Team aber immer wieder umbauen. Der positive Eindruck überwog zwar, aber die richtige Wunschelf konnte der Trainer nie aufs Feld schicken.

An der Gemener Jugendburg hat es auch einen Neuanfang gegeben. Mit Dennis Müssner steht ein neuer Trainer an der Linie. Torjäger Tim Bröcking hat den Club verlassen und auch Matthias Müller ist nicht mehr dabei. Dafür haben die Borkener Innenverteidiger Hannes Göring vom Oberligisten FC Bocholt und Linksaußen Peter Göring vom Niederrhein-Landesligisten VfL Rhede geholt.

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Martin Stroetzel weiß, wie wichtig ein guter Saisonstart ist: „Die Top-Teams der letzten Saison sind alle aufgestiegen, nun ist die Liga sehr ausgeglichen. Wenn wir nach fünf oder sechs Spielen im oberen Drittel stehen, hätten wir erst einmal mit dem Tabellenkeller nichts zu tun.“ Das wäre nach Jahren ständigen Abstiegskampfes ein neues Gefühl an der Storchsbaumstraße. Damit die Erwartungen aber auch Realität werden, ist laut Stroetzel eines ganz wichtig: „Wir müssen unsere Heimspiele wieder gewinnen. Da haben wir uns in den letzten Jahren nicht mit Ruhm bekleckert.“

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