24 Mal Edelmetall für die LGO

Leichtathletik

Die Meisterschaftssaison 2017 ist so gut wie gelaufen – und die LG Olympia blickt auf stolze Erfolge zurück. Elf deutsche Meistertitel und weitere 13 Edelmetallplaketten bei Titelkämpfen in der Bundesrepublik brachte der Verein auf sein Konto.

DORTMUND

von Horst Merz

, 23.08.2017, 15:13 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Athleten der LG Olympia nach ihren erfolgreichen Abschneiden in Ulm.

Die Athleten der LG Olympia nach ihren erfolgreichen Abschneiden in Ulm. © Yoshi Müller

Dazu standen LGO-Athleten 44 Mal bei NRW-Meisterschaften auf den Stufen des Siegertreppchens. Eine tolle Bilanz, und die Statistiker müssen lange zurückblättern, bis sie vergleichbare Erfolge finden können.

Der Sportliche Leiter der LGO, Pierre Ayadi, ist mit dieser Entwicklung hoch zufrieden: „Die LG Olympia hat während der vergangenen vier Jahre eine kontinuierliche positive Entwicklung in der Spitze und Breite geschafft. Zu Beginn der Saison hatte ich auf ein gutes Jahr mit weiteren Verbesserungen gehofft, aber es war nicht davon auszugehen, dass es in allen Bereichen so vorangeht.“ Ayadi hebt hervor: „Nicht nur die Athleten, sondern auch das gesamte Team mit den Trainern, dem Vorstand und dem gesamten organisatorischen Bereich hat eine hervorragende Arbeit abgeliefert.“

Lückenkemper heruasragend

Als herausragende Erfolge bewertet Ayadi die Leistungen von Gina Lückenkemper – vor allem mit ihren 10,95 Sekunden bei den Weltmeisterschaften in London – sowie die internationalen Auftritte von Elias Schreml, Torben Junker, Patricia de Graat, Nina Braun und Kidane Tewolde und die starken Rennen der jungen Linn-Lara Kleine. Darüber hinaus sind für ihn auf nationaler Ebene die Staffelerfolge der Sprinterinnen und der jungen Mittelstrecklerinnen besondere Höhepunkte. Dazu machten die Mittel- und Langstreckler, die bei den deutschen Crossmeisterschaften der erfolgreichste Verein waren, viel Freude. Ayadi sagt: „Jeder LGOer kann stolz auf die zurückliegende Saison sein.“

Natürlich verschweigt er nicht, dass Schwächen vorhanden sind. Das gilt, von wenigen Ausnahmen abgesehen, vor allem für den Sprintbereich der weiblichen Jugend und der Schülerinnen und Schüler. Daraus hat die LGO Konsequenzen gezogen. Neben einem neuen Sprinttrainer für die WU18/20 wurde auch der Förderbereich mit einem zusätzlichen Übungsleiter verstärkt. Zudem ist im Herbst für den Sprintbereich eine Talentsichtungsveranstaltung geplant.

Starke Werfer

Gut vorangekommen sind die Werfer der LG Olympia. Defizite gibt es aber in den Sprungdisziplinen mit Ausnahme des Stabhochsprungs und guten Ansätzen im Hochsprung. „Gerade der Stabhochsprung war bis vor wenigen Jahren in der LGO praktisch nicht vorhanden. Aber durch die Integration eines sehr motivierten Trainers und einer qualifizierten Trainerin wurde schon viel erreicht. Deshalb hoffen wir durch den Einsatz weiterer Trainer auf eine ähnlich positive Entwicklung in den übrigen Sprungdisziplinen“ ist Ayadi zuversichtlich.

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