3:2-Erfolg nach turbulenter Partie gegen Oestrich

FC Brünninghausen

Besser lässt sich dieses 3:2 (1:2) des FC Brünninghausen gegen SF Oestrich-Iserlohn kaum charakterisieren: „In Brünninghausen ist immer etwas los“,wie Coach Volker Rieske erklärte.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 21.08.2011, 19:27 Uhr / Lesedauer: 2 min

Und er bewahrte den Unparteiischen Holger Danielsiek vor einer krassen Fehlentscheidung. FCB-Mittelfeldmann Dominik Behrend hatte geköpft, Dennis Burgio köpfte seinem Torwart André Lindenblatt aus der Hand, was Heydecke erkannte. Der Schiedsrichter hatte den Treffer nicht geben wollen, weil er einen FCB-Spieler auf der Linie gewähnt hatte. Also stand es 2:2 (80.). Die Gäste gerieten in Rage. Marcel Hofmann echauffierte sich besonders und sah nach weiteren Kommentaren „Rot“ (85.).

Die Gäste konzentrierten sich kaum auf das Spiel, Paul Polok nutzte dies und traf zum 3:2 (90.) – der Aufsteiger gewann also das erste Westfalenliga-Spiel seiner Vereinsgeschichte. Die gesamte Aufregung mit dem dramatischen Ende sollte nicht darüber hinwegtäuschen, wie anfällig die Brünninghauser Innenverteidigung im ersten Durchgang war, aber auch die Vorderleute sahen nicht immer gut aus.

Geschickt spielten die Gäste schnell in die Nahtstelle. Tobias Beier mit dem 0:1 (24.) und Nik Kunkel mit dem 0:2 (34.) holten den Aufsteiger zunächst auf den Boden der Tatsachen. Dominic Tempel aber leitete die Wende mit dem 1:2 per Kopf ein (39.). Dann spielte der FCB seine beste Phase. Der gefährliche Denis Boutagrat setzte einen Ball nach schöner Einzelleistung an den Pfosten (43.). Tempels zweite Chance und Boutagrat mit einem Schuss auf Lindenblatt (54.) zeugten vom Willen, die Partie zu drehen. Und das glückte schließlich auch. „Wir hatten nach gutem Beginn das Tempo rausgenommen und sind in Konter gelaufen. Wegen der Vielzahl unserer Chancen danach geht der Sieg in Ordnung“, sagte Rieske. Und dann kehrte wieder Ruhe ein.

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