33:29 gegen Hamm 2 - Der OSC zeigt die nötige Geduld

Handball

Der Lohn kam im zweiten Durchgang: Dank einer deutlichen Steigerung der Trefferquote nach der Pause kam der OSC am Freitagabend zu einem 33:29 (12:12)-Sieg gegen die Zweitvertretung aus Hamm. Dabei sahen die Zuschauer in den ersten 30 Minuten eine Partie, in der die Gastgeber noch viel Luft nach oben hatten.

DORTMUND

von Von Enrico Niemeyer

, 18.10.2013, 23:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der OSC - hier mit Jürgen Lepine (r.) - besiegte den ASV Hamm 2 mit 33:29.

Der OSC - hier mit Jürgen Lepine (r.) - besiegte den ASV Hamm 2 mit 33:29.

OSC: Brüske, Stumpf - Lepine (3), Hoffmann (2), Schürmann (10/7), Tomlik, Edeling (2), Bekston (1), Goracy (6), Webeling, Lichte (4), Schmitz (1), Kreft (4)

Die Zündung sollte nach der Pause kommen – ausgerechnet in einer für den OSC recht heiklen Situation. Nachdem Kreisläufer Florian Edeling zeitweise mit einer Nasenverletzung auf der Bank Platz nahm, musste auch Routinier Jürgen Lepine nach 36 Minuten mit Knieschmerzen vom Feld. Doch auch ohne Lepine, der in der Deckung glänzend von Markus Schmitz vertreten wurde, zahlte sich die von Stoschek geforderte Geduld gegen junge und schnell spielende Hammer aus. Vom 16:16 zogen die Hausherren erstmals mit mehr als einem Tor auf 18:16 weg und bauten die Führung wenige Minuten später auf 21:18 aus.

Die konzentriertere Angriffsleistung und die deutlich aggressivere und effektivere Deckung machte fortan den Unterschied. Als Torschützen glänzten in diesem Zeitraum vor allem Markus Goracy, Sebastian Kreft und der vom Siebenmeterpunkt sichere Philipp Schürmann. Über 27:22 wurde der Weg endgültig geebnet, um zum Schluss die Punkte acht und neun einzufahren. Daran änderten auch kuriose Schiedsrichterentscheidungen, Zeitstrafen und die offensive Deckung der Gäste nichts mehr.  

OSC: Brüske, Stumpf - Lepine (3), Hoffmann (2), Schürmann (10/7), Tomlik, Edeling (2), Bekston (1), Goracy (6), Webeling, Lichte (4), Schmitz (1), Kreft (4)

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