800 Athleten und 300 Zuschauer - das Stadion Rote Erde wird voll

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In Dortmund steigt der erste offizielle Wettkampf seit der Coronakrise. Beim #backontrack-Meeting der LGO kommen an diesem Samstag über 800 Starter zusammen.

Dortmund

, 10.07.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit dem „backontrack-Meeting“ der LG Olympia können die Leichtathleten am Samstag zum ersten Wettkampf seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie endlich wieder in das Stadion Rote Erde zurückkehren. Die Veranstaltung beginnt morgens um 9 Uhr mit den Schülerwettbewerben und endet gegen Mitternacht unter Flutlicht mit den hochkarätig besetzten Mittelstreckenrennen.

Das Interesse ist riesengroß und über 800 Athleten aus dem gesamten Bundesgebiet haben ihre Meldung abgegeben. Selbst Aktive aus Hamburg, Berlin, Nordhessen und dem süddeutschen Raum haben sich angemeldet.

Um diesem Ansturm Herr werden zu können, haben die Organisatoren in den einzelnen Disziplinen Maximal-Teilnehmerzahlen vorgegeben und die Vereine können anhand einer ständig aktualisierten Tabelle feststellen, ob noch Meldungen in den gewünschten Wettbewerben möglich sind.

Der bestehenden Regelung, dass keine Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern gestattet sind, tragen die Organisatoren durch eine raffinierte Ablaufplanung und Entzerrung der Wettbewerbe Rechnung, sodass sich unter Einhaltung der Mindestabstände nie mehr als 30 Teilnehmer in den ausgewiesenen Sektoren des Stadions aufhalten. Der Zugang zur Roten Erde ist nur über das Marathontor möglich.

Erstklassige Rennen über die Sprint-Distanzen

Schon die Sprints der Frauen und Männer bieten erstklassige Rennen. So trennen über 100 Meter Michel Meißner (Wolfsburg) und Daniel Hoffmann (Leverkusen) mit 10,53 und 10,56 Sekunden nur Hundertstel. Maurice Huke aus Wattenscheid führt die Meldeliste über 200 Meter mit 21,15 Sekunden an.

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Die Dortmunder Lokalmatadoren nutzen die Gelegenheit, sich gegen starke Konkurrenz zu profilieren. So gilt den 400 Metern der Männer großes Interesse, wenn der vorjährige deutsche Hallenmeister Torben Junker (LG Olympia) sein Saisondebüt gibt. Ihn wird der Wattenscheider Florian Marti, der mit 47,33 Sekunden zu Buche steht, fordern. Mit von der Partie sind auch die LGOer Henrik Krause, Andreas Niedrig und Mathias Reich.

Die heimischen Sprinterinnen vertritt Annika Bornemann (Teutonia Lanstrop) über 200 Meter.

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Für Patricia de Graat sind die 800 Meter eine der wenigen Gelegenheiten, sich für die kommenden Herausforderungen zu empfehlen. Sie trifft auf Rebekka Ackers aus Leverkusen (2:05,02) und Majtie Kolberg aus Ahrweiler (2:05,41).

Anna Hense gegen übermächtige Konkurrenz

In der MU 18 muss sich Emil Bekker mit dem Wattenscheider Mateusz Lewandowski über 200 Meter auseinandersetzen, der mit glänzenden 21,73 Sekunden zu Buche steht. Anna Hense hat mit der drei Jahre älteren Talea Prepens aus Cloppenburg, die eine 100-Meter-Bestzeit von 11,53 aufweisen kann und Franziska Schuster vom Jahrgang 2002 aus Xanten, die mit 23,74 Sekunden über 200 Meter zu Buche steht, übermächtige Gegnerinnen, die sie sehr fordern werden.

Maximal 300 Zuschauer dürfen sich mit entsprechendem Abstand auf der Tribüne aufhalten.

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