Abschied von verstorbenem Trainer Norbert Sauer

Pferdesport

Es gibt Renntage, die brennen sich in den Köpfen und auch in den Herzen aller Beteiligten fest ein. So ein Renntag fand am Mittwoch auf der Rennbahn in Wambel statt. Alle sieben Rennen standen im Zeichen des vor Kurzem verstorbenen 75-jährigen Trainers Norbert Sauer.

DORTMUND

19.03.2015, 11:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der letzte Renntag des Winters stand am Mittwaoch ganz im Zeichen des verstorbenen Trainers Norbert Sauer. Während einer Gedenkveranstaltung würdigte der Rennverein dessen Wirken in Dortmund und in ganz Deutschland.

Der letzte Renntag des Winters stand am Mittwaoch ganz im Zeichen des verstorbenen Trainers Norbert Sauer. Während einer Gedenkveranstaltung würdigte der Rennverein dessen Wirken in Dortmund und in ganz Deutschland.

Es war der letzte Winterrenntag auf der Sandbahn in Wambel und es sollte ein ganz besonderer Abend werden.

Würdige Trauerfeier

Der Renntag begann mit einer Trauerfeier auf dem Dortmunder Hauptfriedhof. Die Trauerhalle war nicht groß genug, um allen Gästen aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland Platz zu bieten. Es war eine würdige Verabschiedung und auch auf der Rennbahn war der verstorbene Trainer allgegenwärtig.

Nicht nur das Norbert-Sauer-Memorial erinnerte an den Ausnahme-Trainer. Alle Rennen trugen die Namen der von Sauer betreuten Pferde. Es herrschte eine gedrückte Stimmung auf der Rennbahn. Sauers sportliches und menschliches Erbe waren bei allen Gästen, Trainern und Jockeys Thema - die Sieger und Verlierer rückten in den Hintergrund.

Ein unvergleichliches Lächeln

Zwischen dem vierten und fünften Rennen erinnerten der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke, und sein Vorstandskollege Dr. Werner Himmelmann – langjährige Weggefährten von Sauer – würdevoll an einen der erfolgreichsten Trainer in Deutschland. Bilder aus Sauers bewegten Leben untermalten die Ehrung.

Himmelmann lobte Sauer als einen Kämpfer für die Dortmunder Rennbahn und den Verein: "Norbert Sauer war nie ein verbissener Kämpfer, sondern ein fröhlicher Kämpfer." Das unvergleichliche Lächeln Sauers wurde auf allen Fotos deutlich. Himmelmann schloss seine Rede mit den Worten: "Nun lasst uns wieder arbeiten."

"Jeden Morgen werden wir ihn vermissen"

Die Rennen gingen weiter, doch es wird noch sehr lange dauern, bis auf der Dortmunder Rennbahn wieder der Alltag einkehrt. Pascal Werning, der nach einem Trainingssturz noch einige Wochen pausieren muss, brachte es auf den Punkt: "Jeden Morgen um sieben Uhr werden wir Norbert mit Beginn des Trainings vermissen."

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