Alle Blicke richten sich aufs Derby

DORTMUND Vier Siege, eine Niederlage – wieder einmal setzten die Dortmunder Landesligisten Zeichen. Derzeit scheint es, als könne nur Teutonia Waltrop und eventuell noch der SV Sodingen im Konzert der ambitionierten Dortmunder mitspielen.

24.09.2007, 17:54 Uhr / Lesedauer: 2 min

Den Takt gibt weiterhin der ASC 09 Dortmund vor. Selbst wenn mal ein schiefer Ton dazwischen rutscht, möchte Aplerbecks Fußball-Abteilungsleiter Heiner Brune das nicht überbewertet wissen. „Das war in Habinghorst kein gutes Spiel. Ich halte das aber für normal und sogar für positiv, wenn wir dennoch stark genug sind und deutlich gewinnen.“ Brune hofft, dass Jörg Sauerland bis zum Derby gegen Mengede seine Verletzung auskuriert hat.

"Müssen gewinnen"

Die Mengeder setzten mit dem 5:0 gegen Heven ein Zeichen. „Wenn wir es vorne richtig spannend machen wollen, müssen wir in Aplerbeck gewinnen“, schöpft Trainer Mario Plechaty nach dem Erfolg mächtig Mut. „Wir zählen zu den vielleicht drei Mannschaften der Liga, die den ASC besiegen können. Also wollen wir unsere Chance nutzen.“ Savvas Savvidis habe seine Sache auf der rechten Seite wie alle Teamkollegen sehr ordentlich gemacht. „Schade nur, dass ich einige gute Leute wegen der starken Konkurrenz auf der Bank lassen muss.“

Das Duell in Sodingen läutet für den Tabellenzweiten, Hombrucher SV, die Wochen der schwierigen Gegner ein. Co-Trainer Sead Sabotic sieht seine Mannen nach dem 6:0 über Leithe gut gerüstet: „Ich möchte nachträglich gar nichts kritisieren. Das war alles okay.“ Tobias Diderich fehlt bis auf Weiteres, sein Arzt verordnete ihm eine zweimonatige Sportpause. Dafür kommt Emre Konya immer näher an die Mannschaft.

Gegen den Ex-Klub

Am Sonntag spielt dann auch die Musik im Grävingholz, wo das Evinger Derby regen Zuschauerzuspruch verspricht. Phönix-Coach Andreas Müller  bleibt gelassen: „Es reicht, wenn die Spieler unter Anspannung stehen.“ Noureddine Elyahyaoui und Oliver Adler treffen auf ihren Ex-Klub, eine Extra-Motivation. Auch das 1:2 gegen Günnigfeld bringt Müller nicht aus der Ruhe: „Ärgerlich, dass wir keine deutlichere Führung herausgearbeitet hatten, aber das ist kein Beinbruch.“

Auch der TuS hardert mit seiner Chancenauswertung: „Das alte Lied“, erklärt Trainer Karsten Gowik. „In Gelsenkirchen hätten wir deutlicher gewinnen müssen.“ Zudem fordert der Coach, mehr über die Außen zu kommen. Denis Boutagrat und Mohamed Lmcademali sind fraglich. Gowik heizt die Stimmung ebenfalls nicht an. Freuen solle sich sein Team schon: „Solche Duelle sind mir lieber als 08/15-Spiele.“

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