Anspruchsvolle Aufgaben warten auf den SV Derne

Basketball: 2. Regionalliga

In zwei Kategorien wird der SVD in der 2. Regionalliga mit Sicherheit vordere Plätze belegen: Sie schicken eines der jüngsten Teams ins Rennen. Und sie werden eines der kleinsten der Liga sein. Für Trainer Sebastian Mlynarski bedeutet dies eine Menge Arbeit.

DORTMUND

, 12.09.2014, 11:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Als eines der jüngsten Teams geht der SVD in der 2. Regionalliga an den Start.

Als eines der jüngsten Teams geht der SVD in der 2. Regionalliga an den Start.

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Trainer Sebastian Mlynarski, der in diesem Jahr von Jörg Barth Neto unterstützt wird, hat die anspruchsvolle Aufgabe, aus einem überwiegend jungen und talentierten Team eine gute Zweit-Regionalliga-Mannschaft zu machen. Und als ob das nicht schon Arbeit genug wäre, wird sie dadurch erschwert, dass die personelle Lage wechselhaft ist – irgendwas zwischen schlecht und noch ein bisschen schlechter.

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"Manche Spieler kennen sich fast gar nicht", beschreibt es Mlynarski, der wegen Verletzungen, Urlaub und beruflichen Verpflichtungen seiner Spieler ein deutlich kleineres Trüppchen in der Vorbereitung zur Verfügung hatte, als ihm lieb war. So wird es auch beim Saisonstart gegen BG Hagen II sein (Samstag, 17 Uhr, Brügmann-Halle).

Dass Jan Möhring, der prominenteste Neuzugang, aus Studiengründen bis zur Herbstpause fehlen würde, wussten sie beim SVD. Dass Ramiro Pomare, Lucas Lages, Marvin Armbruster, Fahrid Kahkeshan und Filip Pstras beispielsweise in dieser Woche aus verschiedensten Gründen ebenfalls fehlten, machte die Spielvorbereitung nicht unbedingt leichter.

Da Klagen ohnehin nicht hilft, versuchen die Derner, das Beste aus ihren Möglichkeiten zu machen. "Wir müssen schnell spielen und dürfen uns nicht so viele Ballverluste erlauben", gibt Mlynarski vor. Außerdem baut er auch in diesem Jahr wieder auf die traditionell gute Abwehr des SVD. Kaum eine Mannschaft in der Liga kassiert weniger Punkte. So soll es auch in dieser Saison sein.

Zudem können sich die Derner darüber freuen, dass sich die Neuzugänge immer besser einleben. Mohamed Ayachi (vom Landesligisten TSC Eintracht) und Dominik Böcker (vom Oberligsten TV Unna) wussten in der Vorbereitung zu gefallen, auch Farid Kahkeshan (aus der Jugend) hat seine Chance genutzt. Sie alle stehen auch für den Jugendkurs der Derner. "Wir wollen konsequent diesen Weg gehen und die Durchlässigkeit zwischen den Mannschaften erhöhen", beschreibt es der Abteilungsvorsitzende Henrik Sojka. Wohin der Weg der SVD führt? "Wir wollen in einer Liga, die deutlich stärker geworden ist, einen Platz im Mittelfeld erreichen", sagt Trainer Mlynarski, "viele Spieler sind noch jung und sollen lernen." Dazu werden sie genügend Möglichkeiten bekommen.

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