Aplerbeck besiegt mit Interims-Coach Kuhl Oestrich mit 2:1

ASC 09 Dortmund

Die ASC-Fans brachten einige Fragezeichen mit zum Waldstadion: Wer trainiert das Team? Wie sieht die Aufstellung aus? Wie reagiert die Mannschaft auf Mark Elbrachts Rücktritt? Die Antworten: Die auf mehreren Positionen umgebaute, von Ingo Kuhl gecoachte Mannschaft erkämpfte sich ein 2:1 (2:0) gegen SF Oestrich-Iserlohn.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 16.10.2011, 19:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Aplerbecker interpretierten das 4-2-3-1 flexibel. Tim Schwarz und Adrian Kinscher tauschten hinter der einzigen Spitze Oliver Adler immer wieder die Seiten. Im Tor stand der temperamentvolle Dominik Altfeld, davor verteidigte zentral Marvin Schweers. Um es vorwegzuschicken: Schweers spielte ganz stark. Nicht im Team standen Daniel Diaz und Sebastian Geppert (2. Mannschaft). Der ASC machte gleich mächtig Betrieb. Einstellung und Körpersprache waren da. Die ebenfalls hinter ihren Erwartungen hinterher laufenden Gäste nahmen fast gar nicht am Spiel teil. Und so verwunderte es nicht, dass Alex Enke in der 8. Minute nach Kombination über Giovanni Schiattarella und Rafik Halim die Führung erzielte.

Tim Schwarz hatte gute Gelegenheiten (6., 24.), an der Chancenverwertung haperte es. Nicht aber in der 33. Minute: Der überzeugende Adrian Kinscher legte quer, der ebenfalls engagierte Marcel Großkreutz vollendete (33.). Das große Engagement auf dem nicht leicht bespielbaren Boden führte jedoch auch dazu, dass die Kräfte schwanden. Nur gut aus Aplerbecker Sicht, dass die Gäste passiv blieben. Altfeld hatte nur einen Schuss von Emin Günes zu entschärfen (36.). Mit einem klaren Chancenplus – Großkreutz vergab eine weitere (41.) – ging es in die Pause. Das Feuer der ersten Hälfte fehlte dann. Der ASC bemühte sich, es fiel ihm aber schwer, die Gäste weiter zu beschäftigen. Kinscher (65.) und Adler (79.) hatten dennoch beste Gelegenheiten.

Die große Zitterpartie hätten sich die Zuschauer gerne erspart. Tobias Beiers Anschlusstor (73.) aber brachte die unerwünschte Spannung. Nach einer starken Parade von Altfeld nach Freistoß von Nik Kunkel (90.) atmete Aplerbeck kollektiv auf. Eine Frage, die nach dem neuen Trainer, nahmen die Fans mit nach Hause, die Sorge, ein lebloses Team zu haben, aber nicht.    

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