ASC 09 Dortmund verpflichtet Spieler, den er nicht auf der Karte hatte

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Der ASC 09 Dortmund bleibt seiner Linie treu. Auch der zweite Neuzugang für die Spielzeit 2020/21 ist ein aktueller A-Juniorenspieler. Einer, den der Klub gar nicht auf der Karte hatte.

Dortmund

, 31.03.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

In der vergangenen Woche hatte der ASC 09 Dortmund Luis Weiß als ersten Neuzugang vorgestellt. Der zentrale Mittelfeldspieler trägt beim A-Junioren-Westfalenligisten Hombrucher SV die Nummer 10. Die Hombrucher Mannschaft, sollte die Saison zu Ende gespielt werden, hat als Tabellenzweiter allererste Chancen auf den Bundesliga-Aufstieg.

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Und der zweite Neuzugang kommt ebenfalls aus dem A-Juniorenteam des Hombrucher SV. Maurice Danielle Werlein schließt sich dem Klub zur Saison 2020/21 an. Werlein ist einer für die offensiven Außenbahnen.

Luis Weiß (r.) und Maurice Danielle Werlein (l.) spielen in der kommenden Saison zusammen für den ASC 09.

Luis Weiß (r.) und Maurice Danielle Werlein (l.) spielen in der kommenden Saison zusammen für den ASC 09. © Ludewig

„Eigentlich hatten wir ihn gar nicht auf der Karte“, erklärt der Sportliche Leiter Samir Habibovic. Dann kam aber das Testspiel zwischen dem Senioren-Oberligisten ASC 09 Dortmund und dem A-Junioren-Westfalenligisten Hombrucher SV. Die Partie endete 1:1 und Werlein trumpfte auf der Außenbahn groß auf.

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„Er ist unwahrscheinlich schnell. Wahrscheinlich ist der der schnellste Spieler der Westfalenliga. Und was hinzu kommt: Er ist ein Mentalitätsmonster“, sagt Habibovic. Im Anschluss an das Spiel lud der ASC 09 Dortmund Werlein zum Probetraining ein.

Im Probetraining überzeugt

„Auch da hat er gleich überzeugt. Deshalb haben wir ihn jetzt verpflichtet“, sagt der Sportliche Leiter. Der Klub werde dem Talent alle Zeit geben, das es benötigt, um sich an die Oberliga zu gewöhnen. Niemand dürfe von ihm verlangen, dass er sofort einen Stammplatz erobern muss.

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Unter diesen Voraussetzungen sind schon viele Talente zum ASC gekommen - und plötzlich waren sie Stammspieler. Bestes Beispiel ist da Mike Schäfer, der heute gar nicht mehr aus der ersten Elf wegzudenken ist.

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