ASC schöpft nach 2:1 über Oestrich Hoffnung

ASC 09 Dortmund

Der ASC 09 Dortmund hat zwar Willen gezeigt, aber er ist längst noch nicht aus dem Gröbsten raus. Aplerbeck belegt nach dem 2:1 über Oestrich-Iserlohn den vierzehnten Rang, also noch immer einen Abstiegsplatz.

DORTMUND

17.10.2011, 18:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Mit drei, vier Leuten reden wir. Es wäre nett, wenn es schnell geht, aber wir machen bestimmt nicht den Fehler, etwas zu überstürzen.“ Von seinem Platz hinter der Bande („Ingo Kuhl hat die Mannschaft sehr gut gecoacht“) sah Habibovic „richtig gute 35 Minuten“. Dann stellte der ASC seinen Sportlichen Leiter nicht mehr ganz so zufrieden: „Wir haben dann zu wenig gemacht.“ Letztendlich sei die Gesamtvorstellung ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Die interessierten Beobachter im Waldstadion aber sahen, dass sich einige Umstellungen bewährten. Tim Schwarz hatte bereits vor der Saison erklärt, gerne in einem 4-2-3-1 außen hinter der Spitze zu spielen. Sein Wechselspiel mit Adrian Kinscher verunsicherte die Oestricher Defensive. „Das hat mir gut gefallen“, sagte auch Habibovic.

Giovanni Schiattarella spielte zudem in der Mitte der Dreierreihe einige starke Pässe in die Tiefe, ehe auch er etwas müder wurde. Ein mehrfach gut mögliches 3:0 jedoch hätte den Aplerbeckern ziemlich gut getan, um nicht doch noch in die Bredouille zu geraten. Doch die Zentrale hinten hielt dicht, die Innenverteidiger Dennis Hense und Marvin Schweers spielten stark. Davor zeigten die sehr gut aufgelegten Sechser, Alex Enke und Marcel Großkreutz, Präsenz und bereinigten mit starkem Zweikampfverhalten mehrere Situationen, ehe sie gefährlich werden konnten. Und am Sonntag in Brambauer kommen zwei Alternativen hinzu. Sebastian Geppert und Daniel Diaz empfahlen sich mit starken Leistungen in der „Zweiten“. 

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