ASC wendet das Blatt - und kassiert doch noch das 3:3

Fußball: Oberliga Westfalen

Ein Punkt bei der Reserve des FC Schalke 04 ist aller Ehren wert. Der ASC 09 Dortmund war nach einem Wechselbad der Gefühle mit dem 3:3 aber nicht restlos glücklich.

DORTMUND

, 18.11.2017, 18:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trotz des späten Gegentreffers zufrieden: ASC-Trainer Adrian Alipour.

Trotz des späten Gegentreffers zufrieden: ASC-Trainer Adrian Alipour. © Schütze

Denn für die starke Moral, die Aplerbeck aus einem 0:2 ein 3:2 machen ließ, belohnte sich die Mannschaft von Adrian Alipour nur mit einem Punkt.

Seifert in den Winkel

Doch der Reihe nach: Aplerbeck schien einen rabenschwarzen Tag erwischt zu haben. Die komplett überlegenen Schalker führten nach 42 Minuten durch vermeidbare Gegentore nach Standards verdient mit 2:0. Arnold Budimbu (9.) und Richard Weber (41.) hatten getroffen.

Maximilian Podehls Großchance in der 43. Minute war der Weckruf für den ASC. Michael Seiferts satter Schuss in den Winkel brachte Aplerbeck in ein zu missraten drohendes Spiel zurück. Als dann nach der Pause noch Maurice Buckesfeld zum 2:2 einköpfte (47.), war der Tabellenzweite komplett da.

"Das tat weh"

Das Blatt wendete sich weiter. Nur noch der ASC spielte. Als Ermias Simatos (90.) das 3:2 in Unterzahl - Maurice Buckesfeld hatte kurz zuvor Gelb-Rot gesehen - erzielt, schlugen die ASC-Emotionen höher.

Mit der letzten Aktion dieser turbulenten Partie glich Schalkes Phil Halbauer noch aus (90.+1). "Das tat weh, aber diese Truppe hat eine Top-Moral", kommentierte Alipour.

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