Athleten-Spagat zwischen Sport und Studium

Leichtathletik

DORTMUND „Von Leichtathletik allein kann niemand leben“ – LGO-Trainer Uli Kunst umreißt damit ein Problem, vor dem viele der jungen erfolgreichen Sprinterinnen nach einer tollen Saison 2009 stehen.

von Von Horst Merz

, 06.10.2009, 15:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hürdensprinterin Nora Bäcker hat ihr DM-Silber und die EM-Teilnahme viel Auftrieb gegeben.

Hürdensprinterin Nora Bäcker hat ihr DM-Silber und die EM-Teilnahme viel Auftrieb gegeben.

Die Jüngsten der Garde werden sorgfältig aufgebaut. Katharina Grompe zählt zum deutschen D/C-Kader. „Nach ihrer Verletzung muss sie noch immer vorsichtig sein“, so Trainer Marcus Hoselmann. Auch bei Senkrechtstarterin Stefanie Pähler (C-Kader) legt Kunst Wert auf Aufbauarbeit. Hoselmann-Schützling Ina Mannebach wird künftig in Dortmund studieren und bleibt der LGO als wichtige Staffelkämpferin erhalten. Hohe Ziele hat sich Langsprinterin Janina Balke gesetzt. Sie wurde in den C- Kader des DLV eingereiht, und ihr ganzer Ehrgeiz gilt der U 20-WM in Kanada. Für Jacqueline Peter lief die Saison nicht nach Wunsch, aber „Jacki“ will sich an alte Erfolge herantasten. Ann-Kathrin Schreyer wird ein soziales Jahr absolvieren, hat die Prüfung als F-Trainer bestanden und wird als Juniorin der Leichtathletik treu bleiben.

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