Barop gegen Derne - Klare Vorzeichen im Derby

Basketball: Oberliga

Der Tabellenzweite empfängt den Siebten. So weit, so unspektakulär. Wenn dieser Zweite aber TVE Barop heißt und der Gast aus Derne anreist, dann bekommt die auf den ersten Blick so unspektakuläre Begegnung einen ganz besonderen Reiz. Ganz unabhängig davon, wo die beiden Teams in der Oberliga-Tabelle stehen.

DORTMUND

, 10.12.2016, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Hoffnungsträger beim SVD 2: Dmytro Marchenko.

Hoffnungsträger beim SVD 2: Dmytro Marchenko.

„Es wird auch diesmal wieder intensiv“, ist sich Barops Trainer Dariusz Domanski vor dem Oberliga-Derby am Samstagabend (19.15 Uhr, Halle Wischlingen) sicher. Sein Team geht als Favorit in das Spiel, je nach Sichtweise als mehr oder weniger klarer. Die Statistik spricht eine eindeutige Sprache – und zwar zu Gunsten der Hausherren aus Barop.

Acht Spiele haben sie absolviert, sieben von ihnen gewonnen. Die einzige Niederlage bezog der TVE im Top-Spiel gegen Hamm – letztlich ziemlich unglücklich (69:70). „Die Baroper stehen völlig zu Recht da oben“, stellt SVD 2-Spielertrainer Peter Radegast fest, „Hamm und Barop sind die stärksten Teams der Liga und machen den Titel unter sich aus.“

Nur drei Siege bislang

Mit der Spitzengruppe haben die Derner in dieser Saison nichts zu tun. Drei ihrer bislang acht Spiele haben sie nur gewonnen, der letzte Erfolg liegt schon etwas zurück – zuletzt ging der SVD 2 dreimal in Serie als Verlierer vom Platz.

"Wir haben selten bis nie unsere komplette Mannschaft zusammen“, beschreibt Radegast, „das macht sich auch auf dem Feld bemerkbar.“ Auch diesmal beklagt der Trainer zahlreiche Ausfälle: Kay Friedrich, Patrick Breuker-Kreikmann, Jonah Hübner und Nachwuchsmann Osman Özkan (er muss noch eine Sperre absitzen, die er sich bei einem U18-Spiel zugezogen hat) stehen am Samstag im Derby nicht zur Verfügung.

Radegast verspricht Fight

Weshalb Radegast ziemlich realistisch feststellt: „Ich will ja nicht tiefstapeln, aber unter diesen Voraussetzungen haben wir kaum eine Chance gegen Barop.“ Immerhin verspricht er aber: „Wir wollen den Fight annehmen und uns so gut wie möglich verkaufen.“

Davon geht Barops Trainer Dariusz Domanski aus. Er sieht den kommendem Gegner übrigens deutlich stärker. „Mit seinen Routiniers kann der SVD 2 jedem Team in der Liga gefährlich werden. Und mit Dmytro Marchenko haben sie ein Schwergewicht der Liga in ihren Reihen“, so Domanski. Was die eigene Mannschaft, die bis auf Srdan Todorovic komplett ist, in dieser Saison zu leisten imstande ist, weiß Domanski aber auch nur zu gut. Ein Blick auf die Tabelle reicht, um zu sehen, was sie kann. 

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