Bei Verletzung eines Dortmunder Kickers fühlt auch Karl-Heinz Rummenigge mit

mlzFußball

Ein Dortmunder Fußballer hat sich knapp einen Monat vor dem Saisonstart eine schwere Verletzung zugezogen. Bei der Verletzung fühlt wohl auch der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München mit.

Dortmund

, 13.08.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für einen Dortmunder Kicker ist das Fußballjahr 2020 wohl gelaufen. Der defensive Mittelfeldspieler hat sich knapp einen Monat vor dem Beginn der neuen Spielzeit - am Sonntag, 6. September geht es im Amateurfußball wieder los - schwer verletzt. Auch zwei prominente Ex-Fußballer fühlen mit.

Erst Mitte April hatte der TuS Bövinghausen Fabio Rummenigge als Neuzugang für die neue Spielzeit vorgestellt. Ajan Dzaferoski, Vorsitzender der Bövinghausener, beschrieb Rummenigge, dessen Vater der Ex-BVB-Profi Michael und dessen Onkel Karl-Heinz, Vorstandsvorsitzender beim FC Bayern ist, den mittlerweile 24-Jährigen als „fleißigen Spieler, der eine neue Herausforderung sucht“.

Fabio Rummenigge (r.), Sohn des Ex-BVB-Profis Michael Rummenigge und Neffe von FCB-Boss Karl-Heinz-Rummenigge, wird erst einmal ausfallen.

Fabio Rummenigge (r.), Sohn des Ex-BVB-Profis Michael Rummenigge und Neffe von FCB-Boss Karl-Heinz-Rummenigge, wird erst einmal ausfallen. © TuS Bövinghausen

Sein Trainer Dimitrios Kalpakidis hatte Rummenigge nach Bövinghausen gelotst. Trainer und Spieler kennen sich aus vergangenen Zeiten beim BSV Schüren, wovon Rummenigge gewechselt war. Kalpakidis hatte mit Rummenigge auf der Sechs geplant - doch daraus wird nun erst einmal für längere Zeit nichts. Rummenigge hat sich verletzt - sehr schwer sogar.

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„Fabio hat am Montag nach einem MRT-Termin die Bestätigung bekommen: Er hat sich das Kreuzband gerissen“, sagt Kalpakidis. Damit fällt der Mittelfeldspieler für mehrere Monate aus, wird in diesem Jahr höchstwahrscheinlich keinen Fußball mehr spielen. Im Bövinghausener Training hat sich der 24-Jährige jedoch nicht verletzt. Aber wo dann?

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„Das ist bei seinem Vater (Michael, Anm. d. Red.) in der Fußballschule passiert. Er hat bei einem Freizeitkick dort in den Rasen getreten. Es ist echt bitter und eine harte Geschichte für ihn und für uns“, bedauert Kalpakidis den Ausfall seines Schützlings. Der TuS-Coach gibt sich im nächsten Satz aber auch direkt kämpferisch und sieht Handlungsbedarf.

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„Wir werden uns jetzt auf dem Transfermarkt noch einmal umsehen, um dann vielleicht noch einmal irgendwo zuzustechen“, so der TuS-Trainer. Bövinghausen halte Augen und Ohren auf. Eine mögliche Verpflichtung betreffe jedoch nicht nur die Sechserposition von Rummenigge, der auch in der Abwehr eingesetzt werden kann. „Wir sind da völlig offen, egal ob in der Offensive oder in der Defensive. Wenn wir einen guten Spielertypen kriegen können, dann schlagen wir zu“, so Kalpakidis abschließend.

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