Beim FCB geht es nicht mehr bergauf

FC Brünninghausen

Mittlerweile dürfte jeder in Brünninghausen begriffen haben, dass die Mannschaft mit solchen Vorstellungen, wie bislang nach der Winterpause gezeigt, absteigt. Das einst ambitioniert gestartete Team taumelt dem Tiefpunkt entgegen. Die Zeit ist gekommen, dem Trend entgegenzuwirken.

DORTMUND

05.03.2012, 19:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Ich nehme lieber junge Spieler, die sich für den Verein einsetzen, als Routiniers, die kein Herz für den FCB zeigen. Die lernen mich jetzt von einer anderen Seite kennen.“ Eigenwillig vermutet „bestimmte Eitelkeiten“, die zu solchen Nicht-Leistungen wie nach dem Gegentor gegen Brambauer führten. „Ich picke mir jetzt die 15, 16 Leute heraus, die Aggressivität und Laufbereitschaft zeigen wollen. Um etwas anderes geht es jetzt erstmal nicht mehr.“ Mit diesem Kurs spricht Eigenwillig Brümmer aus der Seele. Der Geschäftsführer kommentiert: „Wir müssen die Jungs jetzt bei ihrer Ehre packen.“ Das sind Töne, die sie in Brünninghausen gar nicht von sich kennen: „Jahrelang ging es bergauf. Wir alle müssen jetzt mit einer neuen Situation klarkommen. Da sind Kämpfer gefragt“, sagt der Geschäftsführer. Der Verein tue alles, um den Spielern ein angenehmes Umfeld zu bieten.

Allerdings käme da sehr wenig zurück. Vor Rückrundenstart waren die Verantwortlichen mit den Spielern im Trainingslager. Alle waren begeistert wegen des Zusammenhalts. Wenn sie beim FCB nicht herausfinden, warum sie die Einheit nicht auf dem Platz bilden oder was in der Zwischenzeit schief lief, findet sich der Klub, dem viele vom Potenzial her die Oberliga zutrauen, bald in der Landesliga wieder. 

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