Beim TuS Bövinghausen fallen zwei Spieler aus, die nicht zu ersetzen sind

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Der TuS Bövinghausen hat einen Hochglanz-Kader, bestückt mit vielen für die Liga überqualifizierten Spielern. Trotzdem gibt es Akteure, die unersetzbar sind. Zwei davon fehlen Sonntag.

Dortmund

, 23.10.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der TuS Bövinghausen steht aktuell an der Position, an der er gerne am Ende der Spielzeit stehen möchte. Auf Rang eins. Der Oberliga-Aufstieg ist das große Ziel des Klubs. Und die bisherige Spielzeit hat gezeigt, dass der Klub sich berechtigte Hoffnungen auf den Titel machen kann.

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Das möchte der TuS Bövinghausen am Sonntag im Duell der Aufsteiger bei Hagen 11 ein weiteres Mal unter Beweis stellen. Hagen 11 hat aber zuletzt mit einem 5:0-Erfolg gegen den damaligen Tabellenführer RW Deuten aufhorchen lassen. In den Hagener Reihen befindet sich unter anderem der Ex-Profi Gaetano Manno (Preußen Münster, VfL Osnabrück, Wuppertaler SV).

„Wir spielen immer aus Sieg“, sagt Bövinghausens Vorsitzender Ajan Dzaferoski. Er möchte unbedingt als Tabellenführer in die darauffolgende Toppartie gegen den ungeliebten Nachbarn Wacker Obercastrop, der aktuell Dritter ist. Beide Teams lieferten sich schon in der Landesliga ein Rennen um den Titel. Wacker hatte die Nase vorn.

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„Die Partien gegen Wacker sind immer etwas Besonderes“, sagt Dzaferoski. Deshalb sitzt er auch gerade an einem neuen Hygienekonzept. „Wir wollen versuchen ein Konzept zu erstellen, mit dem wir 500 Zuschauer gegen Wacker auf die Anlage lassen dürfen. Eigentlich würden viel mehr kommen. Aber 500 wäre in dieser Zeit eine gute Zahl“, so Dzaferoski.

Hartes Stück Arbeit

Es wird aber zuvor ein hartes Stück Arbeit gegen Hagen 11. Denn der TuS Bövinghausen muss auf zwei Spieler verzichten, die trotzt eines Luxuskaders nicht zu ersetzen sind. Da ist zum einen Marko Onucka. Der Offensivspieler hat bisher häufig den Unterschied ausgemacht. Er ist neben Kapitän Sebastian Mützel an fast allen gefährlichen Situationen beteiligt.

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Onucka hat auch schon viermal getroffen. Er präsentiert aber nicht nur Fußball aus der Feinkostabteilung. Er unterhält sich auch mal gerne mit den Gegenspielern, lässt keinen Zweikampf aus und setzt in mauen Phasen mit einem Foulspiel ein Zeichen an seine Mitspieler.

Das ist ihm jetzt zum Verhängnis geworden. Beim 4:0 gegen den FC Lennestadt kassierte Onucka seine fünfte Gelbe Karte und fehlt am Sonntag. „Das ist natürlich bitter. Marko befindet sich in Topform. Mal schauen, wie wir seinen Ausfall auffangen“, sagt Dzaferoski.

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Noch schwerer wiegt wohl der Ausfall von Dino Dzaferoski. Egal ob auf der Sechs oder in der Innenverteidigung, er ist der große Boss in Bövinghausens Defensive. „Jetzt hat er sich aber eine Oberschenkelverletzung zugezogen und fehlt definitiv gegen Hagen, vielleicht auch eine Woche später im Westfalenpokal gegen den FC Arpe-Wormbach.

Der Klub geht mit Dino Dzaferoski kein Risiko ein

„Wir gehen bei Dino gar kein Risiko ein. Es wäre so wichtig, dass er bis zum Wacker-Spiel wieder fit werden würde“, sagt sein Vater Ajan Dzaferoski. „Ich bin gegen Wacker wieder zurück“, sagt Dino Dzaferoski. „Ich habe jetzt sieben Mal 90 Minuten durchgespielt. Mein Oberschenkel hat mir am Sonntag etwas Probleme gemacht. Mein Arzt hat mir deshalb geraten, ein Spiel Pause zu machen.“

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Also kann er seinem Vater den Wunsch erfüllen, gegen Wacker dabei zu sein. Die Vorfreude auf die Begegnung gegen Wacker ist bei Ajan Dzaferoski schon deutlich herauszuhören. Aber die Mannschaft muss erstmal ihre Pflicht gegen Hagen erfüllen, damit der Klub auch als Tabellenführer in die Partie geht.

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