Beim TuS Hannibal fehlt bislang die Konstanz

Fußball: Bezirksliga

Der TuS Hannibal ist die Wundertüte der Fußball-Bezirksliga 8. Nach sechs Spielen ohne Sieg entthronte das Team von Trainer Hamsa Berro durch einen 4:2-Erfolg am 10. Spieltag den damaligen Tabellenführer Werner SC. Am vergangenen Spieltag reichte es nach einem 0:2-Rückstand nur zu einem 2:2-Remis gegen Aufsteiger Viktoria Kirchderne.

DORTMUND

, 26.10.2016, 13:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kämpft mit einigen Personalproblemen: TuS Hannibal-Trainer Hamsa Berro.

Kämpft mit einigen Personalproblemen: TuS Hannibal-Trainer Hamsa Berro.

Der bisherige Saisonverlauf des TuS gleicht einer Achterbahnfahrt. Zunächst startete Hannibal mit zwei Siegen in die Saison. Danach folgte eine Durststrecke von sieben Spielen ohne Dreier, bevor gegen den Werner SC der langersehnte Erfolg gelang. „In Ibrahim Berro und Robin Kaul müssen wir unsere beiden etatmäßigen Innenverteidiger seit Wochen ersetzen“, begründet Trainer Hamsa Berro die durchwachsenen Leistungen (bereits 22 Gegentore) in der Defensive.

Robin Kaul laboriert an Problemen mit der Hüfte und fällt noch länger aus, Kapitän Ibrazhim Berro kehrt nächste Woche in den Kader zurück. Gegen Werne zeigten die ansonsten als 6-er agierenden Dominik Lepinski und Mustapha Hamdaoui eine bravouröse Leistung auf der ungewohnten Innenverteidiger-Position.

Auch das Glück fehlte

In einigen Partien fehlte Hannibal auch das nötige Glück. „Außer bei der 0:2-Niederlage gegen Roj, bei der wir sehr ineffektiv gespielt haben, waren wir nie die schlechtere Mannschaft“, ergänzt Berro.

Trotz dieser Mängel konnte der TuS im Derby gegen Viktoria Kirchderne die Partie fast noch drehen. Spielmacher Noureddien El Yahyaoui und Eduardo Ribeiro, die beide ihr 4. Saisontor erzielten, trafen in der Schlussphase zum Ausgleich. Im nächsten Spiel gegen Kaiserau hofft Hamsa Berro auf die Rückkehr von Torjäger Samir Zulfic (7 Tore). 

Lesen Sie jetzt