Mehr als ein Flirt: Alles sieht danach aus, dass Kalpakidis den TuS Bövinghausen übernimmt

mlzFußball-Landesliga

Seit zwei Wochen sucht der TuS Bövinghausen einen Nachfolger für Thorsten Legat. Der Favorit heißt weiter Dimitrios Kalpakidis. Aber erhält der 40-Jährige womöglich doch prominente Unterstützung?

Dortmund

, 12.11.2019, 17:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am Montagabend, bei der Auslosung für die für die 36. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft, hat es ordentlich geknistert zwischen Dimitrios Kalpakidis und dem TuS Bövinghausen. Kalpakidis, der bekanntlich fest zum Inventar der Dortmunder Amateurfußballs gehört, nahm die durchaus offensiven Avancen, die ihm der Fußball-Landesligist nach der Trennung von Trainer Thorsten Legat gemacht hat, zuletzt wohlwollend zur Kenntnis.

Bövinghausen, sagte der 40-Jährige nun im Brauer-Saal der Kronen-Brauerei, sei „eine gute Adresse“. Was insofern gut passen würde, da er ohnehin gerne wieder in Dortmund arbeiten und eine Mannschaft betreuen würde, wie Kalpakidis im Brauer-Saal der Kronen-Brauerei erklärte.

Trainer und Verein nähern sich an

Dass aus dem heißen Flirt schon in Kürze eine langfristige Liaison werden wird, ist angesichts der jüngsten Aussagen aller Beteiligten mittlerweile wohl die Wahrscheinlichste aller Möglichkeiten. „Wir nähern uns an“, sagte auch Ajan Dzaferoski, Vorsitzender des Fußball-Landesligisten, am Dienstag auf Nachfrage.

Kalpakidis selbst hatte seinerseits am Montag bestätigt, dass Gespräche geführt werden. „Es ist alles gut, es gibt für mich auch keinen Grund, ein Geheimnis daraus zu machen.“ Nach Informationen dieser Redaktion soll eine Einigung noch in dieser Woche erzielt werden.

Verhandlungen befinden sich auf der Zielgeraden

„Wir befinden uns auf der Zielgeraden“, sagte Dzaferoski nur. „Aber klar, Dimitrios Kalpakidis wäre eine sehr gute Option, mit seiner emotionalen Art würde er sehr zu unserem Verein passen.“ Und noch ein weiterer Punkt macht Kalpakidis, der derzeit noch in der Kreisliga A2 Unna/Hamm für den Kamener SC aufläuft, so attraktiv für den aktuellen Tabellenvierten der Landesliga.

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Der 40-Jährige verfügt nachgewiesen über die Eigenschaft, Mannschaften zu Aufstiegskandidaten zu formen. Sowohl den TuS Eving als auch den BSV Schüren führte er bereits in die Westfalenliga. Also genau dorthin, wo auch der TuS Bövinghausen in der kommenden Saison so gerne spielen würde.

Favorisierte Lösung unter mehreren Kandidaten

„Er kennt sich mit Aufstiegen aus“, betonte auch Dzaferoski. „Er hat das alles schon mal mitgemacht und verfügt über die notwendige Erfahrung.“ Und so hat sich Kalpakadis denn auch relativ schnell als favorisierte Lösung „unter mehreren Kandidaten“ herauskristalisiert.

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Nach wie vor nicht ausgeschlossen ist es übrigens, dass Kalpakidis prominente Unterstützung an der Seitenlinie erhalten wird. Demnach soll auch der Name von Patrick Owomoyela immer noch an der Provinzialstraße gehandelt werden.

Doppelspitze mit Owomoyela weiter möglich

Bereits Anfang November hatte der ehemalige Nationalspieler und Bundesliga-Profi von Borussia Dortmund bestätigt, die Gerüchte zu kennen. „Ja, ich hab das auch gehört und ich habe ganz generell meine Trainerlizenzen ja auch nicht umsonst gemacht“, hatte Owomoyela damals gesagt.

Wird es am Ende also eine Doppelspitze mit Kalpakdis als Hauptverantwortlichem und Owomoyela geben? Ajan Dzaferoski sagte jetzt: „Diese Option ist zumindest noch nicht gänzlich vom Tisch.“ Vorerst müsse aber ohnehin erst einmal die Ehe zwischen dem TuS Bövinghausen und Kalpakdis geschlossen werden. Es dürfte wohl nur noch eine Frage der Zeit sein…

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