Bövinghausens Dzaferoski: Mit drei Oberliga-Spielern einig. Jetzt gucken wir in die Regionalliga

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Vier Partien in Serie hat der ambitionierte Landesligist TuS Bövinghausen nicht mehr gewonnen, in der Zeit nur einen Treffer erzielt. Gegen Kaiserau fordert der Vorsitzende einen Sieg.

Dortmund

, 18.10.2019, 14:41 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am Sonntag ist der SuS Kaiserau an der Provinzialstraße zu Gast. Ein Sieg ist für den TuS Bövinghausen Pflicht, will das Team nicht komplett den Anschluss nach ganz oben verlieren. Da sagt auch der Vorsitzende Ajan Dzaferoski im Interview.

Zehn Punkte sind es schon bis zum Tabellenführer Wacker Obercastrop. Werden Sie nervös?

Nein, wir müssen geduldig sein. Wir müssen einfach den Anschluss bis zur Winterpause halten.

Haben Sie denn gar keine Angst, dass die Mannschaft aktuell alle Chancen auf den Aufstieg frühzeitig verspielt?

Natürlich läuft es nicht optimal.

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Warum?

Uns fehlen einfach zu viele Spieler.

Wo sind die denn?

Wir sind mit 23 Spielern in die Saison gegangen. Aktuell haben wir 13 fitte Feldspieler und zwei Torhüter. Ersan Kusakci und Cihan Yilmaz haben uns verlassen. Dejan Petrovic, Michael Sikiera, Sebastian Mützel, Dennis Gazioch, Sascha-Marc Reinholz und Pascal Königs fehlen, weil sie verletzt sind, gesperrt oder beruflich den Aufwand nicht mehr leisten können.

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Und das macht sich vor allem im Sturm bemerkbar, oder?

Ja, mit Yilmaz, Mützel, Petrovic, Gazioch, Reinholz und Juka sind wir mit sechs Stürmer in die Saison gegangen. Aktuell steht Juka nur bereit.

Und der trifft nicht…

Leider. Er muss aber wieder treffen. Er kann es ja. Das hat er doch schon in der Oberliga gezeigt. Bei ihm ist der Wurm drin. Er muss einfach mal wieder treffen, dann explodiert er. Davon bin ich überzeugt.

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War der Kader zu Saisonbeginn zu klein?

Rückblickend muss ich ja sagen. Wenn du oben mitspielen willst, brauchst du 28 Spieler. Nur so bist du auf personelle Probleme vorbereitet, die wir jetzt haben. Es ist echt unglaublich, wie viele Spieler uns immer gefehlt haben. Mein Sohn Dino hatte sich auch noch den Arm gebrochen, Nico Legat hat sieben Wochen gefehlt und Aleksandar Gjorgjievski war wochenlang gesperrt.

Sie haben drei bis fünf Neuzugänge in der Winterpause angekündigt. Steht Ihre Aussage noch?

Na klar. Wir holen definitiv fünf Neue. Müssen wir auch, weil der Kader viel zu klein ist. Mit drei Oberliga-Spielern sind wir uns schon einig. Jetzt gucken wir auch noch in die Regionalliga nach Neuen.

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Haben Sie schon Namen für uns?

Die darf ich noch nicht verraten. Vielleicht Ende November. Die Spieler müssen ihre Wechsel mit den Vereinen absprechen und dann müssen wir mit den Klubs uns einig werden.

Glauben Sie daran, dass Ihr Team trotz des Rückstandes noch einmal ganz oben angreift?

Wenn der Rückstand nicht größer als zwölf Punkte beträgt, werden wir im neuen Jahr ganz groß angreifen. Da bin ich mir sicher. Wir haben schon sehr viel Qualität, mit den fünf Neuen kommt noch richtig Klasse hinzu. Wir müssen aber schon Sonntag mit der Aufholjagd beginnen. Ich erwarte einen Sieg gegen Kaiserau.

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