Brünninghausen-Neuzugang Dominik Deppe: „In diesem Spiel bin ich unschlagbar“

Fußball-Westfalenliga

Dominik Deppe ist im Sommer zum Westfalenligisten FC Brünninghausen gewechselt. Der Neuzugang kam vom Lüner SV. Im Vereinsinterview hat Deppe nun erklärt, bei welchem Talent er unschlagbar ist.

Dortmund

, 18.11.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dominik Deppe (vorne) ist beim FC Brünninghausen angekommen.

Dominik Deppe (vorne) ist beim FC Brünninghausen angekommen. © FC Brünninghausen

Dominik Deppe ist seit Sommer für den Fußball-Westfalenligisten FC Brünninghausen aktiv. Der Außenverteidiger wechselte nach einem Jahr Lüner SV aus der Lippestadt zum FCB. Deppes neuer Klub hat den Neuzugang interviewt. Der 26-Jährige spricht über seine Verletzung, seine Ziele und über sein größtes Talent.

Wir haben Teile des Interviews zusammengefasst. Dominik Deppe über...

... über seine Fußgelenksverletzung, die er sich im Meisterschaftsspiel bei Concordia Wiemelhausen zugezogen hat:

„Mir geht es mittlerweile schon wieder deutlich besser. Ich konnte bereits meine erste Laufeinheit absolvieren. Auch sonst geht es mir gesundheitlich gut.“

Jetzt lesen

... über seine ersten Eindrücke beim FC Brünninghausen:

„Ich wurde wirklich sehr gut aufgenommen. Sowohl auf, als auch neben dem Platz haben wir eine charakterlich super Truppe. Außerdem glaube ich, dass uns die Altersstruktur sehr entgegen kommt. Der Altersdurchschnitt ist sehr niedrig, ich mit meinen 26 Jahren gehöre schon zu den erfahrenen Spielern. Dementsprechend haben wir einen guten Mix zwischen jung und alt. Die „erfahrenen“ Spieler, die noch lange nicht satt sind, halten den jungen Spielern den Rücken frei, damit diese möglichst unbekümmert bzw. frech aufspielen können. Das passt!“

... über die Gründe für seinen Wechsel nach Brünninghausen:

„Brünninghausen ist schon seit Jahren einer der interessantesten Adressen in Dortmund. Außerdem habe ich von ehemaligen Mitspielern nur Positives über den Verein gehört. Natürlich hat auch mein Wohnort Brünninghausen eine Rolle gespielt.“

... über den Saisonverlauf bis zur aktuellen Corona-Unterbrechung:

„Insgesamt können wir alle sehr zufrieden sein. Mit so einer Punkteausbeute konnte man nicht unbedingt rechnen. Schade, dass Corona uns jetzt ausbremst, wir waren im Flow und haben sehr gut gepunktet.

Mir persönlich kommt die Corona Unterbrechung allerdings sehr gelegen, da ich so nur das Derby gegen Wickede verpasst habe. Da ich nicht davon ausgehe, dass wir in diesem Jahr noch Spiele austragen, freue ich mich schon auf das neue Jahr und hoffe, dass wir da weitermachen können, wo wir aufgehört haben.“

Jetzt lesen

... über die Ziele nach der Corona-Pause:

„Ich gehe davon aus, dass die Saison nicht komplett durchgezogen wird. Womöglich wird nur die Hinrunde zu Ende gespielt, damit die Saison gewertet werden kann. Sollte diese Variante umgesetzt werden, wäre das für uns natürlich eine interessante Konstellation. Wir stehen auf Platz drei, haben drei Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter und noch neun ausstehende Spiele.

Wir haben außerdem schon gegen fast alle Mannschaften der oberen Tabellenhälfte gespielt. Wir sollten dies als Chance sehen und, sobald es wieder losgeht, noch mehr Engagement und Leidenschaft an den Tag legen. Dann schauen wir von Spiel zu Spiel, natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen. Und dann schauen wir, wozu es am Ende reicht.“

Jetzt lesen

... über seine Lieblingsposition - als Außenverteidiger oder im Zentrum:

„Beide Positionen haben ihre Vor- und Nachteile, ich spiele da, wo ich gebraucht werde. Wenn wir am Ende gewinnen, stelle ich mich auch gerne ins Tor. Aber da haben wir ja jemanden, der ab und an mal einen Ball fängt.“

... über verborgene Hobbys und Talente:

„Ich würde mich vielleicht als unschlagbaren Spieler im Schocken bezeichnen. Auch wenn das wohl der ein oder andere Mitspieler nicht wahrhaben möchte.“

Lesen Sie jetzt

Leon Broda ist seit dieser Saison Kapitän beim FC Brünninghausen. Nun zieht der Keeper eine erste Bilanz, spricht über seine Ziele und verrät, wer sein bester Mitspieler überhaupt war Von Patrick Schröer

Lesen Sie jetzt