Brünninghausens Leon Broda: Das war der beste Spieler, mit dem ich zusammengespielt habe

Fußball-Westfalenliga

Leon Broda ist seit dieser Saison Kapitän beim FC Brünninghausen. Nun zieht der Keeper eine erste Bilanz, spricht über seine Ziele und verrät, wer sein bester Mitspieler überhaupt war

Dortmund

, 10.11.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Leon Broda (l.) ist Torhüter und Kapitän beim FC Brünninghausen.

Leon Broda (l.) ist Torhüter und Kapitän beim FC Brünninghausen. © Stephan Schuetze

Das Kapitänsamt hat Leon Broda in diesem Sommer übernommen. Der 22-jährige Keeper des Fußball-Westfalenligisten FC Brünninghausen ist gereift und hat sich zum Führungsspieler weiterentwickelt. In einem Vereinsinterview des FC Brünninghausen hat Broda über die aktuelle Corona-Lage gesprochen, hat sich zu seinen mittelfristigen Zielen geäußert und hat verraten, wer bislang sein bester Mitspieler war.

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Der FC Brünninghausen hat bis zum Sport-Lockdown Anfang November eine gute Serie gespielt. Die Mannschaft des Trainergespanns Florian Gondrum und Rafik Halim steht auf dem dritten Tabellenplatz. Mit 17 gesammelten Punkten liegt der FCB gerade einmal drei Zähler hinter Spitzenreiter TuS Bövinghausen (20). Dazwischen hat sich noch der SC Neheim platziert (19). Broda ist bislang einverstanden mit dem Saisonverlauf.

Broda: „Wir sind holprig gestartet“

„Ich bin mehr als zufrieden mit dem Verlauf der bisherigen Saison. Wir sind etwas holprig gestartet, aber durch die vielen Neuzugänge kann man auch nicht erwarten, dass man 15 Punkte aus den ersten fünf Spielen holt“, sagt Broda in einem Vereinsinterview mit dem FC Brünninghausen. Ein Schlüsselmoment der bisherigen Spielzeit sei die zweite Halbzeit im Spiel beim SC Neheim gewesen.

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„Da hat jeder gemerkt, dass wir, wenn wir viel spielerisch lösen, ganz schwer zu schlagen sind in dem Jahr“, so Broda in dem Interview weiter. Das Spiel in Neheim endete nach einem 1:3-Rückstand noch mit 3:3. Das war am dritten Spieltag. Mittlerweile hat der FCB acht Spiele bestritten, zuletzt gegen Westfalia Wickede mit 3:0 gewonnen.

Broda und sein Team müssen pausieren

Nun müssen die Dortmunder Fußballer aber erst einmal aussetzen. Wegen der Corona-Maßnahmen sind die Sportplätze mindestens noch den gesamten November über gesperrt. Die Entwicklung nimmt auch Broda mit. „Es ist schon krass, wie sich das momentan alles entwickelt hat. Deswegen ist die Unterbrechung berechtigt, auch wenn man es als Spieler nicht gerne hinnehmen möchte“, wird der Keeper, der aktuell individuell trainiert, von seinem Verein zitiert.

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Ob und wie die Saison irgendwann weiterläuft, ist derzeit noch völlig unklar und hängt vor allem von der Entwicklung der Infektionszahlen ab. So erscheint es auch durchaus möglich, dass die begonnene Saison nicht im vollen Umfang zu Ende gespielt werden kann. Broda glaubt sogar gar nicht erst daran, dass die Saison regulär beendet wird. „Ich kann mir gut vorstellen, dass nur die Hinrunde gewertet wird. Wenn das der Fall sein sollte, heißt es, sobald es wieder losgeht, von Woche zu Woche alles rauszuhauen, um uns weiter oben festzusetzen“, sagt der 22-Jährige im Interview.

FC Brünninghausen in den Top drei?

Oben festsetzen? Ja, Broda möchte unter die ersten drei Teams kommen. In der Zukunft hat der noch junge Keeper noch größere Ziele, spricht sogar vom Oberliga-Aufstieg. „Ich will auf jeden Fall bald wieder in der Oberliga spielen. Ich denke, wenn wir weiter so gut unter Florian Gondrum und Rafik Halim arbeiten und viele von der jetzigen Mannschaft bleiben, dass man das in den nächsten zwei bis drei Jahren schaffen kann“, wird er im Vereinsinterview zitiert.

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Womöglich würde er in Zukunft dann auch wieder auf einen Mann treffen, den Broda als seinen besten Mitspieler, mit dem er je zusammengekickt habe, bezeichnet: Stürmer Maximilian Podehl, der für den Oberligisten ASC 09 Dortmund (Brodas Ex-Verein, Anm. d. Red.) kickt. „Maxi zeigt, seitdem er aus der Jugend kam, dass er zu den Topstürmern der Oberliga gehört und eigentlich auch ein bis zwei Ligen höher spielen kann“, so Broda in dem Interview.

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