Brünninghausens Torschütze Sebastian Kruse: Die vergangenen Wochen waren schwierig für uns

Fußball-Westfalenliga

Beim FC Brünninghausen ist die Erleichterung groß nach dem ersten Saisonsieg beim BSV Schüren. Ab sofort gehen die Blicke nach oben. Wir haben mit dem Torschützen Sebastian Kruse gesprochen.

Dortmund

, 26.08.2019, 07:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Brünninghausens Torschütze Sebastian Kruse: Die vergangenen Wochen waren schwierig für uns

Sebastian Kruse (l.) erzielte gegen den BSV Schüren sein zweites Saisontor. © Stephan Schuetze

Man mag sich ob der geballten Offensivstärke des FC Brünninghausen fast schon etwas wundern, doch der derzeitge Top-Torschütze des Fußball-Oberligisten spielt für gewöhnlich in der Verteidigung. Sebastian Kruse führt die interne Rangliste seit Sonntag mit zwei Treffern an.

Wie schon in der Vorwoche gegen Erkenschwick traf der 26-Jährige auch beim 3:1-Sieg in Schüren per Kopf. Wir haben mit Sebastian Kruse über den ersten Saisonsieg und die vergangenen schwierigen Wochen gesprochen.

Sebastian Kruse, beim Treffer zum 2:1 wurden Sie beim Jubeln fast von ihren Mitspielern erdrückt. Wie schwer können die eigenen Teamkollegen werden?

Ach, das sind Emotionen, die gehören einfach dazu. Daher muss man das auch mal aushalten (lacht). Vor allem, wenn man in Führung geht. Aber klar: Die vergangenen zwei Wochen waren schwierig für uns, da ist die Freude dann nach so einem Sieg umso größer, und das spürt man auch.

Wie groß ist die Erleichterung nach dem ersten Sieg?

Riesig. Wie gesagt: Die letzten Wochen waren sicherlich nicht einfach für uns, aber jetzt wollen wir weiter vorne angreifen. Klar ist allerdings auch, dass wir noch einiges verbessern müssen. Das hat man auch heute gesehen.

Sie haben das Tor zum wichtigen 2:1 gemacht. Wie haben Sie die Szene erlebt?

Es war eine ähnliche Situation wie schon in der vergangenen Woche gegen Erkenschwick (Kruse traf ebenfalls zum 1:1, Anm. d. Red.). Der Freistoß kam von halbrechts rein, und dann war es sicherlich auch ein bisschen Glück, dass der Ball genau auf meinen Kopf fällt. Aber ich freu mich natürlich, dass ich bereits mein zweites Tor in dieser Saison machen konnte.

Ihr Team ist wieder früh in Rückstand geraten. Wir groß war die Verunsicherung?

Die ersten Minuten hat man es schon ein bisschen gemerkt. Aber anders als letzte Woche haben wir es diesmal besser gemacht. Wir haben uns gepusht. Wir haben die Zweikämpfe angenommen. Wir sind immer wieder gefährlich in die Box gekommen und zu Torabschlüssen – das hat uns zuletzt zum Beispiel komplett gefehlt. Und am Ende haben wir uns dann endlich auch einmal belohnt.

Der Trainer hat vor dem Spiel die Mannschaft in die Pflicht genommen und gesagt, es liege jetzt an ihr, die Richtung für die kommenden Wochen vorzugeben…

Der Trainer macht einen super Job. An ihm liegt es mit Sicherheit nicht, dass wir nach drei Spielen erst drei Punkte auf dem Konto haben. Ich weiß nicht, wie viele Stunden er unter der Woche zusätzlich abreißt mit Videoanalysen und Taktikarbeit. Wir müssen es einfach abrufen und auf den Platz bekommen. Daher können wir uns auch beim Trainer bedanken, dass wir die drei Punkte endlich eingefahren haben.

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