Arthur Matlik freut sich über sein Tor-Monster und den neuen Heilsbringer

mlzFußball-Westfalenliga

Der BSV Schüren hat am Sonntag sein erstes Spiel seit über vier Monaten bestritten und direkt einen Erfolg gefeiert. Großen Anteil daran hatten das Tor-Monster und ein neuer Heilsbringer.

von Victor Maly

Dortmund

, 29.07.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der BSV Schüren meldet sich aus der Corona-Pause zurück. Nach über vier Monaten bestritt der Fußball-Westfalenligist am Sonntag wieder ein Testspiel. Zu Gast war der Bezirksligist TuS Hannibal. Die Partie entschied Schüren für sich. Zwei Spieler hatten einen größeren Anteil daran.

Nach monatelanger Spielpause konnten die Teams des BSV Schüren und des TuS Hannibal die Testpartie am Sonntag gar nicht abwarten. Mit 4:2 besiegte der favorisierte Westfalenligist Schüren den Bezirksligisten am Ende.

Laut BSV-Coach Arthur Matlik war den Spielern beider Mannschaften der „Willen und die Spielfreude“ förmlich anzumerken. Zwischen der 19. und 24. Minute fielen vier Tore, auch ein Beweis für noch nicht eingespielte Abwehrreihen. Dies ist aufgrund der langen Pause als „völlig normal zu bewerten“, meint Matlik.

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„Ein erstes Mal Wettkampfcharakter nach über vier Monaten. Wichtig war es da, keine Verletzungen davonzutragen, denn für ein Testspiel war es schon relativ hart“ so Matlik weiter.

In der turbulenten Anfangsphase traf Schürens Topstürmer Kamil Bednarski bereits doppelt (22. und 24. Minute), in Halbzeit zwei komplettierte der treffsicherste BSV-Angreifer der vergangenen Saison (elf Tore) seinen Dreierpack.

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Seine Premiere im Schürener Trikot feierte Jonas Acquistapace. Der ehemalige Zweitliga-Profi des VfL Bochum überzeugte seinen Trainer gleich im ersten Spiel. „Jonas kann ein Heilsbringer für uns werden“ sagt Matlik über den Innenverteidiger, der am Sonntag als zentrale Figur in einer Dreierkette auflief. „Man hat sein mehrklassiges Niveau sofort gesehen.“

Schüren erfüllt Vorgaben „zu 100 Prozent“

Insgesamt zeigte sich der Schürener Trainer mit dem ersten Testspiel zufrieden: „Die Mannschaft hat die Vorgaben zu 100 Prozent erfüllt.“ Trotz der zwei Ligen Unterschied konnte auch Kontrahent TuS Hannibal seine Qualitäten zeigen. Für Matlik stach dabei vor allem Ayoub Boulila heraus, der früher für den FC Brünninghausen auf dem Rasen stand.

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Eine vorläufige Saisonprognose wird es vom BSV-Coach aber nicht geben. „Da warten wir erst bis Ende September“, sagt Matlik, der weiß, dass Verletzungen zu Saisonbeginn die Ziele einer ganzen Spielzeit drastisch beeinflussen.

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