BVB-Frauen bis Saisonende ohne Steden

Handball: 2. Bundesliga

Es wächst offenbar Tag für Tag mehr zusammen, was zusammen gehört. Und da gibt Ildiko Barna, Trainerin der BVB-Handballfrauen, vor der Partie in der zweiten Bundesliga am heutigen Samstag (19.30 Uhr) in der Halle Wellinghofen gegen HC Rödertal auch die Nachricht frei, dass Stephanie Steden in dieser Saison wohl nicht mehr zum Einsatz kommen wird.

DORTMUND

, 27.09.2014, 12:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ist schwanger: Stephanie Steden.

Ist schwanger: Stephanie Steden.

Allerdings macht sich die Trainerin der Handballerinnen von Borussia Dortmund natürlich Sorgen, ob der Kader für die Saison ausreicht. Klar ist, dass Annika Kriwat aus der zweiten Mannschaft hochgezogen wird, „das wird uns sicher entlasten“. Aber dennoch gehe der Klub mit offenen Augen durch die Handball-Welt, eine wirkliche Verstärkung ist willkommen. Zunächst aber geht es am Samstag darum, die Spitzenposition in der Tabelle zu behaupten. Der HC Rödertal ist die typische Rechnung mit vielen Unbekannten, in der heimischen Halle eine Macht, „auswärts lassen sie sich aber auch schon mal aus den Angeln heben“. Der HC habe eine gefährliche rechte Seite, eine starke Mitte, „da müssen wir ganz besonders aufmerksam sein“.

Außer der Trainerin, die an einer heftigen Stimmband-Entzündung leidet, ist der Borussia-Kader gesund. Und er ist gut in Schuss, wie das überzeugende 29:19 in Haunstetten am vergangenen Samstag zeigte. „Die Stimmung passt“, sagt Ildiko Barna, bisher zeigten die BVB-Frauen wenige Schwächen und viele Stärken. Auffällig: Hat eine Spielerin mal einen etwas mäßigen Tag erwischt, springt eine andere in die Bresche. „Ich denke, wir sollten diese Prüfung bestehen, wir sind stark genug“, sagt Barna. Und damit verbreitet die BVB-Trainerin schon wieder frohe Kunde.  

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