BVB-Frauen gestalten ersten Test erfolgreich und wappnen sich für das Wochenende

BVB-Handball-Frauen

Endlich wieder Handball. Die BVB-Damen haben am Samstag ihr erstes Testspiel absolviert und direkt einen Sieg eingefahren. Am kommenden Wochenende wird es für die BVB-Frauen richtig ernst.

Dortmund

, 20.07.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Delaila Amega am Ball, die neue Rückraumspielerin der BVB-Damen, überzeugte auf Anhieb.

Delaila Amega am Ball, die neue Rückraumspielerin der BVB-Damen, überzeugte auf Anhieb. © BV. Borussia 09 e.V. Dortmund

BVB-Trainer André Fuhr klang am Sonntagmittag im Telefongespräch erleichtert. Erleichtert, weil er – gemeinsam mit seinen Handball-Damen – endlich wieder auf der Platte stand – nach über vier Monaten. Die BVB-Handball-Damen bestritten am Samstag nämlich ihr erstes Testspiel seit langer Zeit – und setzten sich durch.

Der BVB-Auftakt glückte. Mit einem 34:19-Erfolg kehrten die Borussinnen vom TuS Lintfort zurück. Beim Handball-Zweitligisten testete der BVB am Samstag erstmalig seine Form und gewann deutlich. Vor dem Spiel absolvierten die Damen von Borussia Dortmund noch eine Trainingseinheit.

„Wir sind alle Handballer und haben unseren Sport natürlich sehr vermisst. Wir sind froh, dass wir wieder spielen können“, sagte Fuhr am Sonntag.

Auch mit dem ersten Spiel seit langer Zeit war der BVB-Coach schon zufrieden, auch wenn er die Partie natürlich nicht überbewerten will: „Wir sind erst am Anfang der Vorbereitung, müssen unsere Abläufe erst einmal automatisieren. Wir sind mit diesem Spiel aber ganz zufrieden, haben gut verteidigt und schnell nach vorne gespielt“, so Fuhr, der auch den ersten Neuzugängen schon Einsatzminuten gab. So standen in Delaila Amega, Clara Monti Danielsson, Jennifer Rode, Jennifer Gutiérrez und Tessa van Zijl fünf der sechs Neuzugänge auf der Platte. Lediglich Tina Abdulla fehlte verletzungsbedingt.

Gutiérrez mit besonderen Fähigkeiten

„Jennifer Gutiérrez hat über links gezeigt, dass sie besondere Fähigkeiten hat. Auch Delaila Amega in der Mitte ist ein neuer Spielertyp – ebenso Monti am Kreis, die sehr robust verteidigt hat“, fand Fuhr lobende Worte für seine neuen Spielerinnen.

Die BVB-Damen ließen in Lintfort nicht viel anbrennen, führten bereits zur Halbzeitpause mit 18:9. Sowohl im Angriff als auch in der Defensivarbeit zeigte der Bundesligist einen soliden ersten Eindruck, den der BVB in den kommenden Wochen gerne bestätigen würde.

BVB erwartet intensives Trainingsprogramm

In den nächsten Tagen und Wochen erwartet die Borussinnen ein intensives Trainingsprogramm – mit Testspielen und einem Trainingslager in Dänemark. Am Sonntag änderte der BVB-Coach seinen Plan spontan. Ursprünglich stand für die Damen eine Stadtrallye an, Fuhr disponierte aber um, entschied sich lieber für eine Regenerationseinheit. „Wir haben Yoga gemacht – am Phoenixsee“, so Fuhr.

Intensiver wird es dann wieder ab dieser Woche. Am kommenden Freitag, 24. Juli, steht für den BVB schon das zweite Testspiel an – dieses Mal sogar gegen einen Bundesligisten. Der BVB ist dann bei der HSG Blomberg Lippe zu Gast. Für Fuhr sicherlich ein spezielles Spiel, ist die HSG doch sein Ex-Verein, bei dem er rund 16 Jahre aktiv war. Am Sonntag darauf reist der BVB dann ins Trainingslager nach Dänemark. Dort bleibt der BVB bis Sonntag, 2. August.

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