BVB II holt drei weitere Neuzugänge - einer kommt vom FC Schalke 04

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Borussia Dortmunds U23-Coach Enrico Maaßen hat beim Trainingsauftakt drei weitere Neuzugänge begrüßt. Die Ruhr Nachrichten stellen sie vor.

Dortmund

, 19.07.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wegen des Coronavirus waren keine Beobachter zugelassen, als Dortmunds neuer U23-Coach Enrico Maaßen am Samstagvormittag zum ersten Aufgalopp bat. Weitgehend unbeobachtet trainierte er mit seiner Regionalliga-Belegschaft.

Zu den schon bekannten sieben externen Neuverpflichtungen Richmond Tachie (Viktoria Köln), Franz Pfanne (SV Rödinghausen), Migel-Max Schmeling (MSV Duisburg), Stefan Drljaca (TSG Hoffenheim), Moritz Broschinski (Energie Cottbus), Aday Ercan (SC Wiedenbrück), Cebrails Makreckis (Bonner SC) und den beiden Eigengewächsen Alaa Bakir und Malte Wengerowski gesellten sich dabei drei weitere Kräfte. Die Ruhr Nachrichten stellen sie vor.

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Henri Weigelt (22): Der Innenverteidiger kommt von AZ Alkmaar, wo er zuletzt zwei Jahre unter Vertrag stand. Ein Einsatz in der niederländischen Elite-Liga war ihm nicht vergönnt, der 1,92 Meter hochgewachsene Mann lief lediglich für die Zweitvertretung auf. Insgesamt kam er auf 28 Einsätze, wovon nur fünf auf die vergangene Spielzeit zurückzuführen sind. Immer wieder stoppten Weigelt Verletzungen.

In den Spielzeiten 2016/2017 und 2017/2018 hatte der gebürtige Bielefelder noch zehn Einsätze in der Zweiten Bundesliga absolvieren dürfen, war dort für die Arminia aufgelaufen. In Alkmaar wurde er anschließend nicht wirklich glücklich – und versucht nun beim BVB, seiner etwas stagnierenden Karriere neuen Schwung zu geben. Mit Marco Rente, Lars Bünning, Maximilian Hippe, Julius Schell und Weigelt hat Maaßen jetzt fünf Innenverteidiger in seinem Team.

Zehn der zwölf Neuen auf einem Blick (v.l.): Krystian Wozniak, Richmond Tachie, Henri Weigelt, Alaa Bakir, Franz Pfanne, Migel-Max Schmeling, Stefan Drljaca, Philipp Harlaß, Moritz Broschinski und Malte Wengerowski. Aday Ercan und Cebrails Makreckis fehlen auf dem Bild.

Zehn der zwölf Neuen auf einem Blick (v.l.): Krystian Wozniak, Richmond Tachie, Henri Weigelt, Alaa Bakir, Franz Pfanne, Migel-Max Schmeling, Stefan Drljaca, Philipp Harlaß, Moritz Broschinski und Malte Wengerowski. Aday Ercan und Cebrails Makreckis fehlen auf dem Bild. © BVB/Jens Volke

Krystian Wozniak (22): Der Torwart kommt von der U23 des FC Schalke 04 und komplettiert das Keeper-Aufgebot. Warum neben Luca Unbehaun, dem ebenfalls neuen Stefan Drljaca und Jan-Pascal Reckert noch ein vierter Ballfänger verpflichtet wurde? Weil die Profis des BVB stets mehr als zwei Torhüter im Training begrüßen werden.

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Wozniak, der im polnischen Posznan geboren wurde und zuletzt bei Eintracht Braunschweig, RWO und Schalke 04 angestellt war, kam in der vergangenen Saison auf zehn Einsätze in der Regionalliga West. Dass in der kommenden Saison sonderlich viele hinzukommen werden, ist nicht unbedingt zu erwarten. Eine gute Ergänzung scheint Manager Ingo Preuß mit dem 1,94 Meter großen Schlussmann allerdings hinzugewonnen zu haben.

Philipp Harlaß (21): Der Mittelfeldspieler kommt von der U23 des 1. FC Nürnberg, stand dort zuletzt in 16 von 23 möglichen Fällen in der Regionalliga Bayern auf dem Feld. In insgesamt 73 Spielen seit der Runde 2017/2018 erzielte er für den Club 16 Treffer und lieferte sechs Mal den finalen, letztlich torbringenden Service.

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Mit 1,69 Metern gehört er beim BVB zu den kleinsten Spielern, ist wendig, handlungsschnell und mit beiden Füßen durchaus torgefährlich. Er wurde beim FCN ausgebildet und 20 Minuten nebenan in Schwabach geboren. Jetzt wagt er sich in den Westen - und versucht sein Glück bei Borussia Dortmunds Zweitvertretung.

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