BVB II holt Maximilian Hippe aus Rödinghausen und hat einen Drittliga-Stürmer an der Angel

mlzFußball-Regionalliga

Die BVB-U23 setzt in der kommenden Saison nicht nur auf Talent, sondern auch auf Größe. Neuzugang Maximilian Hippe ist 1,94 Meter groß. Ein potenzieller Stürmer-Kandidat nur minimal kleiner.

Dortmund

, 26.03.2019, 15:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im August 2018 war Maximilian Hippe der König von Rödinghausen. Der 20-Jährige schoss den Viertligisten im DFB-Pokal gegen Dynamo Dresden in der Nachspielzeit der Verlängerung in die zweite Runde.

Es war ein früher Höhepunkt in der Karriere des jungen Innenverteidigers – der sich zwei Wochen danach allerdings eine unangenehme Schambeinverletzung zuzog und so lange ausfiel, dass er seit Ende jenes so erfolgreichen Monats kein Spiel mehr machen konnte.

Neuanfang beim BVB II

Zeit also für einen Neuanfang. Und den wird Hippe in Dortmund beim BVB II angehen, so hat es der SV Rödinghausen am Dienstag verkündet: „Der Wechsel in die U23 eines Top-Bundesligisten ist sicherlich eine große Chance für Maxi, weshalb wir uns auch sehr für ihn freuen. Wir wünschen ihm alles Gute für seine weitere Laufbahn“, ließ sich Geschäftsführer Alexander Müller zitieren.

Beim BVB II haben sie sich ja dazu entschlossen, zu Neuzugängen nichts mehr zu sagen, bevor die Saison zuende ist. Da Rödinghausen den Wechsel aber selbst veröffentlich hat, gibt es keinen Grund mehr zu schweigen.

Kontakt über Alfred Nijhuis

BVB-II-Teammanager Ingo Preuß freut sich über den Coup, der auch über den ehemaligen BVB-Profi Alfred Nijhuis zustande kam, der bis Ende April noch Trainer in Rödinghausen gewesen ist: „Maxmilian Hippe ist ein junger Verteidiger, der in der vergangenen Saison fast alle Regionalliga-Spiele gemacht hat. Zuletzt hat er wegen der Verletzung nicht mehr gespielt, ist aber jetzt wieder fit“, sagt Preuß, der zugibt, dass auch die Verletzung ein Grund war, warum er solch den 1,94-Meter-Hühnen überhaupt bekommen konnte.

Hippe wird sicher nicht der einzige Neuzugang in Brackel bleiben und auch wenn man vom BVB keine Namen erfährt, verdichten sich die Anzeichen, dass neben den fußballerischen Qualitäten auch Größe durchaus eine Rolle spielt.

Kommt Tigges aus Osnabrück?

Denn für die Offensive soll nach Informationen dieser Redaktion der 20-Jährige 1,93-Meter-Angreifer Steffen Tigges vom Drittligisten VfL Osnabrück ein Kandidat für die Mannschaft des neuen Trainers Mike Tullberg sein. Der gelernte Mittelstürmer, der in Osnabrück auch häufiger auf den Außenbahnen eingesetzt wurde, erzielte am vergangenen Wochenende seine ersten beiden Profi-Treffer - doch sein Vertrag läuft am Ende der Saison aus.

Mit Blick auf den weiterhin diskutablen Rasen in der Roten Erde ein nachvollziehbarer Ansatz, damit das Team in der kommenden Saison offensiv neben dem flachen auch den hohen Ball im Repertoire hat.

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