BVB II will Negativserie gegen Kickers beenden

Fußball: 3. Liga

Vier Niederlagen am Stück - nun reicht‘s dem Fußball-Drittligisten Borussia Dortmund II, der am Samstag (14 Uhr, Stadion Rote Erde) den Negativtrend stoppen will. Von einem leichten Gang kann allerdings keine Rede sein, heißt der Gegner doch Stuttgarter Kickers.

DORTMUND

, 26.09.2014, 18:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB II will Negativserie gegen Kickers beenden

Borussen-Stürmer Dong-Won Ji soll erstmalig vor eigenem Publikum auflaufen.

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Die Dortmunder Strategie in Duisburg, mit einer Fünfer-Abwehrreihe die gegnerische Offensive abzufangen, könnte sich im Heimspiel wiederholen. „Das ist eine möglich Variante. Aber wir haben noch andere Ideen, um die in aller Regel sehr offensiv eingestellten Kickers zu stoppen. Entscheidend wird sein, die Stuttgarter Spielfreude gar nicht erst aufkommen zu lassen“, betont Wagner.

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Dortmunds Defensive muss weiterhin auf Innenverteidiger Marc Hornschuh verzichten muss. Der Kapitän ist nach seiner Notbremse im Spiel gegen Fortuna Köln letztmalig gesperrt. Zuschauen muss auch David Solga, der sich die fünfte Gelbe Karte eingehandelt hatte. Die vakanten Positionen übernehmen Christoph Zimmermann in der Innenverteidigung und Mustafa Amini im defensiven Mittelfeld.

Im Sturm bahnt sich erneut der Einsatz des Südkoreaners Dong-Won Ji an, der in Duisburg für den BVB II debütierte und gleich überzeugte. Läuft Ji auf, wird Tim Väyrynen zunächst auf der Bank sitzen. Ob Joseph Gyau und Mitsuru Maruoka zum BVB II-Kader gehören, entscheidet sich erst heute. Zumindest Gyau wird aber voraussichtlich zum Profi-Aufgebot zählen. Das offensive Mittelfeld wird also wieder von Edisson Jordanov, Tammo Harder und Oguzhan Kefkir gestellt, die Dong-Won Ji unterstützen und in Szene setzen sollen.

„Für uns“, sagt David Wagner, „geht es im Spiel gegen die Kickers um Bonuspunkte. Die Stuttgarter spielen in dieser Saison im Kreis der Titelkandidaten. Das wird eine schwierige Aufgabe.“ Und doch sieht Dortmunds Trainer Lösungsmöglichkeiten. „Wir müssen unsere Effektivität vor dem gegnerischen Tor verbessern, und wir müssen die leichten Tore unserer Gegner verhindern. Setzen wir das um, können wir auch erfolgreich sein.“

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