BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball wünscht sich den Aufstieg

Handball: 2. Bundesliga

Dass Borussia Dortmunds Präsident Dr. Reinhard Rauball ein Verfechter der Sportarten-Vielfalt im BVB ist, ist hinlänglich bekannt. Auch am Samstag beim Heimspiel gegen Bad Wildungen war Rauball in der Halle Wellinghofen. Wann immer es seine Zeit zulässt, schaut er die Heimspiele der Zweitliga-Handballerinnen.

DORTMUND

24.10.2013, 20:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Präsident Reinhard Rauball will die Handballerinnen weiter fördern.

BVB-Präsident Reinhard Rauball will die Handballerinnen weiter fördern.

Vor gut drei Jahren konnte Rauball nach vierwöchigen harten Verhandlungen mit externen Sponsoren das drohende Aus abwenden und erleichtert das Überleben der Abteilungen Handball und Tischtennis verkünden. Jetzt, meint der Jurist, sei die Handballabteilung bereit für den nächsten Schritt. "Ich habe immer gesagt, dass es wichtig ist, dass jede Mannschaft unserer Sportarten, die mit dem Namen Borussia Dortmund antreten, auch möglichst in der höchsten Klasse vertreten ist", sagte Rauball im Gespräch mit dieser Zeitung. "In dieser Saison steigen ja drei Mannschaften auf. Diese Chance sollten wir ergreifen."Zu wenige Zuschauer Der Aufstieg müsse auch aus einem anderen Grund das Ziel sein. Denn auch Rauball ist nicht entgangen, dass Zweitliga-Handball in Dortmund, selbst in einer relativ attraktiven eingleisigen Liga, nur wenige Anhänger anlockt. Nicht mehr als 300 Fans sehen im Schnitt die Spiele, zu Bundesliga-Zeiten waren es knapp 1000. "Die Zuschauerzahl", meint Rauball, "ist im Verhältnis zu dem, was wir da bieten, zu gering, das stimmt." Die Partie gegen Bad Wildungen sahen immerhin rund 500 Besucher, die Zahl dürfte gegen Ober-Eschbach am kommenden Samstag nicht nur wegen der ersten Saison-Niederlage kaum erreicht werden. "Wir müssen mit Leistung in Vorleistung treten", glaubt Rauball. Beide Abteilungen seien in dieser Hinsicht aber "auf einem guten Weg."

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