BVB U23 geht mit kühlem Kopf und einkalkuliertem Risiko in den heißen Abstiegskampf

mlzFußball-Regionalliga

Im Jahr 2020 ist die BVB U23 ungeschlagen. Damit es so bleibt, will Trainer Mike Tullberg bei aller Offensive die defensiven Reihen schließen, denn der Gegner hat vor allem zwei Qualitäten.

von Patrick Radtke

Dortmund

, 21.02.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schwarzgelb gegen Schwarzgelb, so gleich die Trikotfarben auch sind, so unterschiedlich sind die Tabellenstände vor der Partie (Samstag, 14 Uhr, PCC-Stadion Rheindeichstraße, Duisburg) der BVB U23 gegen den VfB Homberg.

Während die Dortmunder in der Tabelle komplett gesichert auf Rang sechs stehen, geht es beim VfB aus Duisburg um die Existenz in der Regionalliga.

BVB U23 gegen offensivschwachen VfB Homberg

Gerade die Offensive der Gastgeber entspricht eher einem lauen Lüftchen als einem angriffslustigen Orkan. 19 Treffer erzielte Homberg in der laufenden Spielzeit, liegt somit auf dem vorletzten Tabellenplatz und hat bereits sechs Punkte Rückstand auf den TuS Haltern am See, der den ersten Nichtabstiegsplatz inne hat.

„Ich würde nach dem Spiel gerne sagen, dass wir im Jahr 2020 weiterhin ungeschlagen sind“, sagt BVB-Trainer Mike Tullberg und spricht damit die acht Punkte aus den vergangenen vier Partien an.

Neben den beiden Heimsiegen über Wuppertal und Haltern gehören dabei auch zwei 3:3-Unentschieden auf fremden Platz gegen Aachen und Düsseldorf zur Wahrheit. Auch um eine mögliche Diskussion über eine Auswärtsschwäche im Keim zu ersticken, fordert Tullberg daher nichts anderes als einen Sieg.

Während die Offensive dafür wie zuletzt wieder heiß laufen sollte, ist im Abwehrbereich ein kühlerer Kopf als gegen Fortuna gefragt.

Das Risiko in der Defensive ist einkalkuliert

„Unser Spiel gegen den Ball war gegen Düsseldorf in der ersten Hälfte nicht ausreichend“, sagt auch Tullberg. Aber seine Mannschaft würde nun einmal ein „risikobehaftetes Spiel mit vielen offensiv ausgerichteten Kickern auch auf defensiven Positionen“ an den Tag legen.

Da sind Gegentore zwar nicht erwünscht, aber ein einkalkuliertes Szenario. „Wir müssen an die letzten 35 Minuten gegen Düsseldorf anknüpfen, mit denen war ich zufrieden“, so Tullberg, der seine Mannschaft vor allem vor Homburgs Standardsituationen und ihrem Konterspiel gewarnt hat.

„Sie haben drei schnelle Spieler vorne und werden vermutlich über den Kampf kommen. Sie sind gefährlich, immerhin haben sie Rot-Weiß Essen geschlagen. Deswegen muss man den nötigen Respekt mitnehmen.“

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