BW Huckarde holt 13 neue Spieler und einen Co-Trainer für Thomas Faust

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Mit dem Aufstieg in die Bezirksliga geht bei BW Huckarde ein größerer Umbruch einher. Gleich über ein Dutzend neuer Spieler und einen neuen Co-Trainer hat sich Coach Thomas Faust geangelt.

Dortmund

, 07.07.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Blau-Weiß Huckarde steht vor seiner ersten Bezirksliga-Saison seit über zehn Jahren. Zeitgleich mit dem Schritt in die höhere Liga vollzieht Trainer Thomas Faust einen großen Umbruch in seinem Kader. Verstärkung gibt es auch an der Seitenlinie.

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13 Neuzugänge kann Faust bereits vermelden. Simon Tenkamp (von Eintracht Dorstfeld), Julian Hövel, Kingsley Ndubueze (beide RW Barop), Robin Kopperschläger (TSC Eintracht Dortmund), Aaron Spichal, Jonas Spichal, Niklas Koch (alle VfL Kemminghausen), Hazar Aksözek (Türkspor Dortmund), Mirnas Husic (TuS Eichlinghofen), Sinan Özcan (SF Ay Yildiz Derne), Furkan Baris (SC Dorstfeld 09) sowie Tobias Winter (SV Körne) verstärken Huckarde künftig. Am Montagabend gab zudem Ayoub El Bakouri (BSV Fortuna Dortmund) seine Zusage.

Dem stehen acht Abgänge gegenüber. Den Klub verlassen haben Hasan Dinler (Ziel unbekannt), Dennis Meißner (TuS Rahm), Pit Frankenmöller (TuS Deusen), Mustafa Akcay (2. Mannschaft), Milos Bodirogic, Justin Beyer (beide RW Barop), Adrian Babatinca (Ziel unbekannt) und Maximilian Sueck (pausiert).

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Der große Umbruch löst beim erfahrenen Thomas Faust aber keine großen Sorgen aus. „Wir hatten in der letzten Saison ja auch schon acht oder neun Neue, wo es auch schnell gepasst hat“, sagt Faust, dessen Elf die Corona-Saison als Tabellenerster beendet hat. Auch da sei es aber „eine große Herausforderung“ gewesen, so Faust.

Für die Bezirksliga hat Faust auch sein Trainerteam nochmal verstärkt. Sein langjähriger Co-Trainer Marco Schulz hatte sein Amt im Januar niedergelegt. Seitdem hatte Faust gemeinsam mit Torwarttrainer Michael Hartmann und den erfahrenen Spielern, die mehr Verantwortung übernommen hatten, BW alleine auf Kurs gehalten.

Daniel Nilkowski verstärkt BW Huckarde

Nun arbeitet Faust aber wieder mit einem festen Co-Trainer zusammen. Daniel Nilkowski, den Faust ebenfalls lange Jahre kennt, übernimmt das Amt in Huckarde. „Ich kenne die Familie länger und habe immer Kontakt gehabt. Jetzt hat es zeitlich gepasst“, so Faust. Betreuer Gregor Grabski komplettiert das Team der Huckarder.

Ein Grund, warum Faust durchaus optimistisch auf die kommende Saison blickt, ist die Tatsache, dass unter den Abgängen kaum Leistungsträger waren. Einzig der Abgang von Maximilian Sueck, der sich zumindest ein halbes Jahr lang auf Studium und Job konzentriert, schmerzt sportlich. „Das ist einer von den Abgängen, der mit die meisten Spielanteile hatte“, sagt Faust über den Innenverteidiger.

Thomas Faust: „Das ist ein himmelweiter Unterschied“

Dem stehen zahlreiche vielversprechende Neuzugänge gegenüber. Einen Königstransfer möchte Faust explizit nicht nennen. Dafür hat er künftig eine Menge Optionen. „Von den zwölf Neuen haben sehr, sehr viele die Möglichkeit, in die erste Elf zu kommen“, sagt Faust.

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Das sei auch sehr wichtig, so der Trainer. Er versucht gar nicht erst, den Schritt von der Kreisliga A in die Bezirksliga klein zu reden. „Das ist schon ein himmelweiter Unterschied“, so Faust. Dabei verweist er auch auf den zu erwartenden engeren Spielplan. Von daher habe man sich geplant „besser und breiter aufgestellt“.

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