Corona-Krise: Der FLVW spricht über das Thema Auf- und Abstieg

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Ein möglicher Abbruch der Fußballsaison bringt viele Fragen mit sich. Beispielsweise: Wie wird mit dem Thema Auf- und Abstieg in den Ligen umgegangen?

Dortmund

, 17.03.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für Westfalia Wickede sieht es momentan in der Westfalenliga 2 nicht gut aus. Am letzten Spieltag konnte das Team nur von der Couch beobachten, wie die direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt YEG Hassel und der SV Sodingen an der Westfalia vorbeizogen. Nun steht Wickede auf einem direkten Abstiegsplatz.

Was bedeutet das im Falle eines Saisonendes, sprich: Wenn die Spielzeit mit dem aktuellen Stand abgeschlossen ist? „Es gibt bisher keine konkreten Überlegungen. Nach der Einstellung des Spielbetriebs sind sehr viele Fragen aufgekommen. Dazu gibt es keine Patentlösungen, weil es solch einen Fall noch nicht gab. Wir werden in den nächsten Tagen und Wochen gründlich überlegen, wie wir mit Auf- und Abstieg umgehen“, sagt Klaus Overwien, Mitglied des Verbandsfußballauschusses (VFA) des Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW).

Christian Schubert: „Eine Task Force des Verbandes kommt mehrmals täglich zusammen“

Christian Schubert aus der Presseabteilung des FLVW und zudem Mitglied der Taskforce „Coronavirus“ beim FLVW ergänzt: „Es ist noch zu früh, irgendwas konkretes zu sagen. Momentan werden verschiedene Szenarien erarbeitet. Momentan hat sich beim Verband eine Task Force gebildet, die mehrmals täglich zusammenkommt.“

Marko Schott hofft, dass die Saison zu Ende gespielt wird.

Marko Schott hofft, dass die Saison zu Ende gespielt wird. © Schütze

Overwien weist darauf hin, dass es vor allem viele Dinge im rechtlichen Bereich im Zusammenhang mit den verschiedenen Ausgängen zu beachten gilt. Was passiert bei einem Abbruch, was passiert, wenn weitergespielt wird oder wenn der Status Quo genommen wird.

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„Die Entscheidungen sollten gut durchdacht sein und ein einzelner Verband oder Kreis sollte keinen Schnellschuss wagen. Wir werden regelmäßig zusammenkommen - sei es per Telefon oder persönlich, um darüber zu entscheiden, wie es weitergeht“, sagt der Mann vom FLVW.

Klaus Overwien: „Wir sind auch von den Kommunen abhängig“

Wichtig sei, dass eine Liga-neutrale Entscheidung getroffen wird und dass zeitnah Regelungen gefunden werden. „Wir sollten nicht bis zum 19. April warten“, meint Overwien, der noch auf einen anderen Punkt hinwies: „Allerdings sind wir auch von den Kommunen abhängig. Wenn die Vereine nicht auf die Sportplätze dürfen, um zu trainieren, ist das auch ungünstig für den weiteren Spielbetrieb.“

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