Den Wahsninn des Wochenendes liefert der Hombrucher SV gegen Horst-Emscher ab

Fußball-Landesliga

Der Fußball-Landesligist Hombrucher SV sah lange wieder der Verlierer aus - der Fehlstart wäre perfekt gewesen. Ein Spieler hatte aber etwas dagegen und lieferte richtig ab.

Dortmund

, 01.09.2019, 20:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Den Wahsninn des Wochenendes liefert der Hombrucher SV gegen Horst-Emscher ab

Kevin Mattes traf dreimal. © Laryea

Im gemeinschaftlichen Kreis huldigten die Hombrucher nach dem Wahnsinns-Comeback ihrem sonntäglichen Siegbringer: „Schach Mattes, Schach Mattes!“ schallte es in Gelsenkirchen über den Platz, nachdem Springer Kevin den König des SV Horst-Emscher mit einer Dreifach-Rochade buchstäblich matt gesetzt hatte. Der als Sechser aufgebotene Kevin Mattes hatte damit ein schon verloren geglaubtes Spiel noch einmal gedreht, denn zur Pause lagen seine Hombrucher schon mit 0:2 zurück. Am Ende stand es 3:2.

Und sie wissen nicht warum

So recht erklären konnten sie es sich nicht, warum: „Wir haben selbst vier dicke Chancen, kassieren aber mit der ersten Möglichkeit gegen uns das 0:1“, erklärt Trainer Sebastian Didion. Und als die Gastgeber nur acht Minuten später aus stark abseitsverdächtiger Position auch noch 2:0 erzielten (23.), „da war das Spiel komplett auf den Kopf gestellt“, sagte Didion.

In der Halbzeit berieten die Hombrucher dann über die richtigen Züge in den zweiten 49 Minuten: „Wir haben gesagt: Wir brauchen nur ein Tor, dann wird es laufen“, sagte Didion, „und genauso ist es gekommen.“

Eine Sternstunde von Mattes

Es dauerte allerdings eine ganze Weile, ehe Mattes sich zu seiner Sternstunde aufschwang. Erst in der 69. Minute überlupfte er den Torhüter per Kopf zum Anschlusstreffer, fünf Minuten später stellte er per Drop-Kick aus fünf Metern allerdings schon auf 2:2 (74.) und gerade, als es so aussah, als würden sich die beiden Teams mit einem Unentschieden trennen, da stach er ein drittes Mal zu.

Nach einer Flanke stand er am ersten Pfosten genau richtig und drückte die Kugel über die Linie: „Der hat noch nie drei Buden gemacht“, freute sich Didion hinterher nicht nur über die drei Punkte: „Wie die Jungs bis zur letzten Minute an sich geglaubt haben, war großartig.“

HSV: Hennig - Bienewald, Watermann, Nesaraj, Bielmeier - Orlowski, Mattes, Lienig, Barry - Schrade, Voss

Tore: 1:0 Berberoglu (15.), 2:0 Berberoglu (23.), 2:1, 2:2, 2:3 Mattes (69., 74., 89.)
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