Der 17-Tore-Brasilianer meldet sich im Türkspor-Sturm zurück

mlzFußball Landesliga

Er ist der Mann, auf den sie bei Türkspor Dortmund ganz genau schauen. Denn immerhin steuerte er stattliche 17 Tore zum Aufstieg aus der Bezirksliga in die Landesliga bei.

23.08.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Anfang Mai hatte Türkspor mit dem Top-Angreifer verlängert und gleichzeitig mit Marcel Reichwein einen erfahrenen ehemalige Profi-Stürmer geholt, der alle Fähigkeiten mitbringt, die Mannschaft nochmal auf ein neues Level zu heben.

Reichwein ist nun der neue Sturmpartner von 17-Tore-Mann Mateus Ayala Cardoniz. Abhängig von der jeweiligen Perspektive könnte man auch auf die Idee kommen, Reichwein wurde Cardoniz vor die Nase gesetzt.

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So oder so, beide sind in der Vorbereitung mit hohem Einsatz dabei. Reichwein mit Toren, Cardoniz mit dem größten Ehrgeiz nach einer Sprunggelenksverletzung so schnell wie möglich wieder komplett fit zu werden.

Wie weit Cardoniz schon ist und wie wertvoll er für die Mannschaft auch in der Landesliga werden kann, bewies er Mitte der Woche im Testspiel beim Westfalenligisten FC Borussia Dröschede. Für Marcel Reichwein war die Partie (Endstand 4:2 für Dröschede) beim Stande von 0:2 aus Sicht von Türkspor schon nach 37. Minuten gelaufen. Fürs Ballwegschlagen gab´s Gelb, fürs Meckern danach Gelb-Rot obendrauf.

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In Halbzeit zwei wagte Türkspor-Trainer Reza Hassani dann den Einsatz des wiedergenesenen Cardoniz. Und der Brasilianer dankte es in der 68. Minute mit einem Treffer. „Dieses Tor war unglaublich wichtig für mich. Es motiviert mich total“, sagt Cardoniz. „Aber es war sowieso ein großartiges Gefühl wieder aufzulaufen und mit der Mannschaft genau das zu tun, was ich so sehr mag.“

Mateus Ayala Cardoniz (r.) will bis zum Saisonstart zu 100 Prozent fit sein.

Mateus Ayala Cardoniz (r.) will bis zum Saisonstart zu 100 Prozent fit sein. © Schaper

Was die eigene Leistungsfähigkeit betrifft, ist Cardoniz mittlerweile durchaus Realist. „Ohne Zweifel war es nicht klug, dass ich schon im Juni versucht habe, wieder ernsthaft zu trainieren.“ Damals kamen die Schmerzen im Sprunggelenk schnell wieder zurück, und Cardoniz musste nochmals deutlich kürzer treten. Ein Schnellschuss, „der die Rückkehr auf den Platz letztlich nur verzögert hat“.

„Ich bin ganz nah dran“

Mittlerweile fühlt er sich jedoch wieder richtig gut. „Obwohl ich zugeben muss, dass ich noch immer nicht zu 100 Prozent schmerzfrei bin. Aber ich bin ganz nah dran.“ Er halte sich jetzt streng an die Vorgaben des Trainings, das er im Moment täglich im Fitnessraum absolviere. „Ich kenne meinen Körper. Ich hab mein Training immer im Kopf. Ich weiß genau, was zu tun ist.“

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Das Ziel für Cardoniz ist klar formuliert: Er will wieder zurück zu 100 Prozent Leistungsstärke und das ohne weitere Verzögerung. „Im Moment bin ich wohl bei 80 Prozent. Aber ich bin sicher, dass ich zum Liga-Auftakt im September wieder voll fit sein werde. Wenn das erste Match ansteht, werde ich bereite sein.“

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