Der ASC liefert gegen Ennepetal ein Spiel wie ein Tinder-Date, das dich versetzt hat

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Viel Aufwand, verdammt wenig Ertrag: Dem ASC fehlt momentan nicht viel, aber doch genug, um am Ende nicht mit einem Sieg dazustehen. Gegen Ennepetal stand am Ende ein nicht zufriedenstellendes 1:1.

Dortmund

, 10.11.2019, 20:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

ASC 09 Dortmund - TuS Ennepetal 1:1 (0:0) – Der ASC 09 Dortmund hat ein starkes Spiel gegen den TuS Ennepetal hingelegt. Das Ergebnis fühlte sich am Ende aber an wie das Tinder-Date, das zugesagt hat, aber trotzdem nicht vorbeigekommen ist. „Die Leistung war wirklich gut. Mit dem Ergebnis kann ich aber gar nicht zufrieden sein“, sagt ASC-Coach Tim Schwarz nach Spielschluss.

Drei Chancen in der Nachspielzeit

Allein in der Nachspielzeit hatte der ASC 09 drei Großchancen durch Maximilian Podehl (90.+1, 90.+2) und Philipp Rosenkranz (90.+1). Der erste Versuch war sinnbildlich für die gesamte Partie. Der ASC hatte sich im Mittelfeld den Ball erobert und schnell umgeschaltet. In dem Fall durch den eingewechselten Paul Stieber. Podehl tauchte dann ganz allein vor dem Keeper Marvin Westhoff auf, der mit einer unglaublichen Parade den 2:1-Siegtreffer verhinderte.

„Uns fehlen vor dem gegnerischen Tor zurzeit die ein, zwei Prozent, um die Dinger über die Linie zu drücken“, sagt Schwarz. Auch im ersten Abschnitt hatten schon Daniel Schaffer (12.), Ermias Simatos (21.) und Daniel Schaffer (26.) gute Einschussmöglichkeiten. „In der ersten Halbzeit war der ASC schon das klar bessere Team. Das muss man sagen“, gab nach der Partie Robin Gallus zu. Der Mittelfeldspieler trug das Trikot des TuS Ennepetal. Etwas ungewohnt für die Aplerbecker Zuschauer. In den vergangene Jahren kam er als Brünninghauser zu den Derbys gegen den ASC.

Münzel netzt zum 1:0

Kurz nach dem Wechsel belohnte sich dann der ASC endlich für die spielerische Überlegenheit. Nach einem Freistoß von Pierre Szymaniak fand sich Marcel Münzel alleine vor dem Tor wieder und netzte zum 1:0 (49.) ein.

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Erst jetzt wurde der Gast wach und nahm auch offensiv am Spiel teil. Und Robin Gallus leitete den Ausgleichstreffer ein. Mit einem Ball über die Abwehr hinweg bediente er Kapitän Abdulah El Youbari – 1:1 (58.).

Tendenz Richtung Abseits

Die Aplerbecker protestierten lautstark, sie hatten eine Abseitsstellung des Torschützen gesehen. „Ich habe ja den Pass gespielt. Aus meiner Sicht geht die Tendenz dahin, dass es Abseits war. Aber vielleicht hat es das Schiedsrichtergespann besser gesehen“, sagt Gallus.

Durch die Punkteteilung hat es der ASC verpasst, nach Punkten mit dem Tabellenvierten Westfalia Rhynern gleichzuziehen. Mit 19 Punkten rangiert der ASC jetzt auf Platz acht. Ennepetal hat zwei Zähler mehr auf dem Konto und ist Sechster.

ASC: Held - Stuhldreier, Schäfer, Buckesfeld, Rausch - Münzel - Simatos (81. Stieber), Schaffer (36. Rosenkranz), Szymaniak (70. Post), Isensee - Podehl

Tore: 1:0 Münzel (49.), 1:1 El Youbari (58.)

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