FC Brünninghausen verlängert mit seinem „Abwehr-Turm“, der das Stadion in Zagreb liebt

Amateurfußball

Der Westfalenligist FC Brünninghausen stellt die Weichen für die kommende Saison. Ein wichtiger Akteur wird der jungen Mannschaft weiter die treue Halten.

Dortmund

, 19.12.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Kader von Brünninghausen für die Saison 2021/22 nimmt Gestalt an.

Der Kader von Brünninghausen für die Saison 2021/22 nimmt Gestalt an. © Stephan Schuetze

Wegen seiner Größe hat Sebastian Lötters von seinen Trainern den Spitznamen „Turm“ bekommen. Im Brünninghausener Abwehrbollwerk spielt der langgewachsene Verteidiger nicht nur wegen seiner Größe eine wichtige Rolle.

Der 27-Jährige ist auch als Führungsspieler in der jungen Mannschaft gefragt.

Lötters ist sich dieser Position beim Westfalenligisten bewusst: „Ich finde, dass ich schon eine tragende Rolle in der Mannschaft habe“, sagt der Verteidiger in einem Interview auf der Vereinsseite des FC Brünninghausen. Seit er bei Brünninghausen spiele, gehöre er zum Stammpersonal und sei sehr froh darüber, sagt er.

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Nach dem Oberliga-Abstieg und einem 9. Platz in der Westfalenliga ist die jetzt unterbrochene Spielzeit Lötters dritte Saison bei den aktuell drittplatzierten Brünninghausenern und es wird noch eine vierte hinzukommen. Der Abwehrrecke hat beim FCB auch für die kommende Saison verlängert.

„Wir haben aktuell einfach sportlich sowie charakterlich eine gute Truppe zusammen. Daher läuft es einfach besser und macht Spaß. Zusätzlich passt das Trainergespann auch“, sagt Lötters auf der FCB-Seite.

Sebastian Lötters bleibt beim FCB.

Sebastian Lötters bleibt beim FCB. © Nils Foltynowicz

Mit 27 Jahren hat der Verteidiger im Seniorenfußball erst für drei Vereine gespielt, sah aber auch nie einen Grund, häufiger zu wechseln. „Bisher habe ich mich einfach in den Vereinen, in denen ich aktiv war, sehr wohl gefühlt“, sagt Lötters. „Hätte ich dies nicht getan, wären bestimmt auch mehrere Wechsel zu Stande gekommen.“

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Dass er sich wohl fühlt, scheint also auch in Brünninghausen der Fall zu sein. Überall mithalten kann der FCB in Lötters Gunst aber nicht. Der schönste Ort, an dem er bislang Fußball gespielt hat, sei das Stadion in Zagreb gewesen, in dem der studierte Sportwissenschaftler an einer Hochschul-Europameisterschaft teilgenommen hat, sagt er im Interview.

„Ansonsten fallen mir das Stadion von Preußen Münster und das Stadion von Gütersloh ein.“ Die Brünninghausener werden es verkraften können, denn immerhin ist der Platz am Hombruchsfeld der, auf dem Lötters noch etwas länger spielen wird.

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