Der Hombrucher SV befindet sich im Aufwind - Alexander Enke äußert sich über mögliche Rückkehr

mlzFußball-Landesliga

Zwei Siege in Serie haben dem Hombrucher SV neues Selbstvertrauen gegeben. Gegen Kaiserau soll es so weitergehen. Spielertrainer Alex Enke hat sich vor der Partie zu seiner Rückkehr geäußert.

von Moritz Lerch

Dortmund

, 07.09.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Hombrucher SV möchte den Aufwärtstrend der letzten zwei Wochen gegen den SuS Kaiserau fortsetzen. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt passt endlich die Stimmung in der Mannschaft. Auch die Verletzung von Spielertrainer Alex Enke scheinen die Hombrucher gut zu kompensieren.

Dass Spielertrainer Alex Enke diese Saison wohl nicht mehr auf dem Platz stehen wird, „müssen wir lernen zu kompensieren“, sagt Hombruchs Kapitän Fabian Lienig. Dafür ist das Spiel am Wochenende gegen den SuS Kaiserau „wie gemacht“.

Jetzt lesen

Enke, dessen OP kommenden Donnerstag ansteht kann Kaiserau aufgrund ihrer „schwankenden Ergebnisse“ nicht wirklich einschätzen. Kaiserau habe eine starke Mannschaft mit einigen ehemaligen Oberligaspielern. Daher seien sie sehr gefährlich und trotz der 0:7-Niederlage in Horsthausen zuletzt nicht zu unterschätzen.

Enke macht defensive Mängel beim HSV aus

„Unseren Sieg letzte Woche möchte ich auch nicht überbewerten. Es war zwar schön, dass wir nach 0:2- Rückstand noch zurückgekommen sind, aber defensiv wars letzte Woche von uns nicht gut“, fügt der Spielertrainer hinzu. Der Fokus lag beim HSV diese Woche auf der taktischen defensiven Ausrichtung.

Mut fürs Wochenende macht Enke die Trainingsbeteiligung seines Teams. „Wir waren 20 Feldspieler unter der Woche beim Training. Daher konnten wir gut arbeiten und die Jungs haben auch gut mitgezogen. Abgesehen von mir können wir für Sonntag aus den Vollen schöpfen“, freut sich Enke. Die hohe Trainingsbeteiligung erfreut auch seinen Kapitän. „Durch das hohe Aufkommen konnten wir als Mannschaft wieder etwas zusammenwachsen. Die Stimmung passt endlich, das ist enorm wichtig“, so Lienig.

Hombruch muss den Rhythmus finden

In erster Linie, so Enke, sei es wichtig, den Rhythmus zu finden. Das sei aktuell noch nicht der Fall. „Wir sind noch weit von unserem möglichen Maximum entfernt“, bemängelt Enke. Die Qualität in der Mannschaft stimme aber, um eine gute Serie hinzulegen.

Gegen einen „taktisch sehr gut eingestellten“ Gegner möchte der HSV sich nun endlich beweisen. Lienig erwartet ein Spiel auf Augenhöhe. „Wir müssen unsere Leistung auf den Platz bringen, dann können wir jeden Gegner in der Liga schlagen“.

Enke stellt Fragezeichen hinter Comeback

Alex Enke stellt hinter sein Comeback erstmal ein Fragezeichen. „Ich habe keine großen Hoffnungen, diese Saison noch einmal auf dem Platz zu stehen. Mit Reha und allem Drum und Dran rechne ich mit acht Monaten Pause“, berichtet Enke. Ganz Anteilslohs ist er „Gott sei Dank“ aber nicht. „Ich bin gleichzeitig ja noch Trainer und kann die Jungs von außen gut coachen. Es tut zwar weh, nicht spielen zu können, aber ganz wird der Fußball nicht aus meinem Alltag verschwinden“.

„Alex ist als Trainer sehr wertvoll. Er hat viel Erfahrung und kann uns super coachen. Ich freue mich, dass er uns trotz seiner Verletzung als Trainer erhalten bleibt“, so HSV Mannschaftsführer Fabian Lienig. Dass der Hombrucher SV nach seiner Verletzung zwei Siege einfuhr, „liegt hoffentlich nicht daran, dass ich nicht mitspielen konnte“, scherzt Enke.

Lesen Sie jetzt
Münsterland Zeitung Fußball-Westfalenliga

Ex-ASC-Keeper Wenderoth: Ein halbes Jahr Pause, jetzt „offener Zweikampf“ mit Schürens Nummer eins