Das Derby-Treffen der Sorgenkinder - Wer findet den Weg aus der Krise?

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Zum Rückrundenauftakt empfängt am Sonntag (15.15 Uhr) der Kirchhörder SC den Hombrucher SV zum Landesliga-Derby. Beide Teams wollen mit einem positiven Gefühl in die Winterpause gehen.

Dortmund

, 13.12.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Kirchhörder SC hat nämlich zuletzt am 27. Oktober gewonnen. Damals gegen den SuS Kaiserau mit 3:2. Der Hombrucher SV hat vier der letzten fünf Landesliga-Begegnungen verloren. Während der Kirchhörder SC trotzdem noch immer auf Platz vier rangiert, so ist der Hombrucher SV als Tabellenachter ins triste Grau der Liga abgedriftet.

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„Für beide Mannschaft ist es ein enorm wichtiges Spiel, sagt Hombruchs Trainer Alexander Enke, „beide wollen die Negativserie endlich wieder geraderücken.“

Turbulente Woche beim Hombrucher SV

Nicht nur, dass der Hombrucher SV zuletzt das Punkten fast eingestellt hat, auch liegt eine turbulente Woche hinter dem Klub. Erst wurde Enkes Trainer-Partner Sebastian Didion entlassen. Fünf Spieler haben den Verein daraufhin verlassen. In Alexander Voss aber nur ein echter Stammspieler.

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„Die Trainingseinheiten waren trotzdem gut. Die Jungs haben wirklich konzentriert gearbeitet. Es ist gut, dass es sofort wieder weitergeht“, sagt Enke. Der Kader sei auch weiter breit genug aufgestellt, um die Abgänge aufzufangen. „Wir können immer noch das volle Auswechselkontingent ausschöpfen“, sagt Enke.

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Der Kirchhörder SC hat am Sonntag vier Ausfälle zu beklagen: Marcel Stiepermann, Kagan Atalay (beide im Urlaub), Alexander Bernhard (verletzt) und David Dapes (gesperrt) fallen allesamt im Derby aus. Ein Lichtblick ist dafür die Rückkehr von Philipp Kremer.

Hoffnung macht eine Niederlage

Trotz der langen Sieglosserie geht Trainer Karim Bouasker optimistisch in die Partie. Hoffnung schöpft er vor allem aus der vergangenen Partie gegen den SSV Buer (1:2). „Klar, wir haben verloren. Wir haben aber was das Spielerische und die Körpersprache angeht, einen großen Schritt nach vorne gemacht“, sagt Bouasker. Seine Mannschaft müsse es aber endlich wieder einmal schaffen, zwei gute Halbzeiten anzubieten.

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Im Hinspiel ist das gelungen, das hatte der Kirchhörder SC damals durch einen Treffer von Simon Rudnik mit 1:0 gewonnen. „Klar, wir wollen auch diesmal wieder als Gewinner vom Platz gehen“, sagt Bouasker, „Derbys in Dortmund sind nämlich immer etwas ganz Besonderes.“

Viele Gespräche geführt

Alexander Enke hat das Hinspiel auch noch gut in Erinnerung. „Eigentlich haben wir es damals richtig gut gemacht, aber unsere Chancen nicht genutzt und dann auch noch verloren“, sagt Enke.

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Diesmal soll aber wieder ein Dreier her, um in der Tabelle in ruhige Fahrwasser zu gelangen. Er hat deshalb viele Gespräche unter der Woche geführt und die Spieler dabei positiv fokussiert erlebt.

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