Der Kirchhörder SC kann sich in der Landesliga immer weiter von TuS Bövinghausen absetzen

mlzFußball-Landesliga 3

Der TuS Bövinghausen hat die vergangenen drei Partien geschwächelt. Der Kirchhörder SC hat am Sonntag gegen wanne 11 jetzt die Möglichkeit, den Konkurrenten weit hinter sich zu lassen

von Moritz Lerch

Dortmund

, 05.10.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es läuft derzeit gut für den Kirchhörder SC. Endlich nach vielen Jahren des Abstiegskampfs in der Westfalenliga. Nach dem Abstieg im Sommer konnte Sascha Rammel, der das Ruder beim KSC von Lothar Huber übernahm, eine neue und junge Truppe aufbauen.

Nach sieben Spielen ungeschlagen

Kirchhörde steht nach sieben Spieltagen mit fünf Siegen und zwei Unentschieden auf dem zweiten Platz der Landesliga Staffel 3. Gegen den SV Wanne 1911 (Sonntag, 15.15 Uhr, Kobbendelle 6, 44229 Dortmund) - ist es am Sonntag möglich, sogar den starken TuS Bövinghausen weiter hinter sich zu lassen und sich abzusetzen.

Obwohl das Team von Rammel derzeit von Selbstvertrauen nur so strotzt, warnt Rammel davor, die Spiele nun als Selbstläufer anzusehen. „Es hört sich immer alles so einfach an, wenn es läuft. Die Leute sehen, dass wir Woche für Woche die Punkte holen. Was sie aber nicht sehen ist, dass dahinter eine Menge harter Arbeit steckt“.

Gegen Wanne soll der nächste Sieg her

Dennoch möchte der KSC gleich am Sonntag gegen Wanne den nächsten Sieg einfahren. „Ich habe mir das letzte Spiel von Wanne angeguckt. Uns erwartet eine intakte Mannschaft, die technische Schwächen mit ganz viel Kampfgeist wettmacht“, so Rammel. Daher müsste seine Mannschaft den Kampf direkt annehmen. Des Weiteren komme es darauf an, gut und sicher zu stehen, auf Torchancen zu warten und diese dann vor allem zu nutzen.

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Dass Wanne vergangene Woche den TuS Bövinghausen mit 2:1 besiegt hat, weiß Rammel ganz genau. „Es ist gar nicht so verkehrt das Ergebnis im Hinterkopf zu behalten“. Angst haben braucht der Kirchhörder SC aber nicht. „Wir wissen, was wir können und dass wir sehr gut in Form sind“, erklärt Rammel optimistisch. Die letzten Wochen gestalteten sich dennoch etwas schwieriger an der Kobendelle. „Wir haben immer mal wieder ein paar Urlauber zu beklagen. Des Weiteren mag ich es nicht, wenn der natürliche Ablauf durch spielfreie Wochenenden oder englische Wochen gestört werden“, gibt Rammel zu.

Noch viel zu frisch zusammen

Welche Reaktion seine Mannschaft auf die Pokalniederlage von Mittwoch gegen den Lüner SV (2:5) zeigen wird, weiß Sascha Rammel nicht. „Dafür sind wir noch viel zu frisch zusammen, um das bewerten zu können. Wir müssen einfach mal den Sonntag abwarten.“ Traurig ist Rammel über die Niederlage gegen Lünen aber nicht. „Es ist ganz schön zu sehen, an welchen Hebeln wir noch arbeiten müssen. Ich hoffe, dass wir die Fehler von Mittwoch am Sonntag abstellen können“, erklärt er. Druck möchte Rammel weder sich, noch seiner Mannschaft machen. „Wir stehen nicht grundlos da oben. Wenn wir konzentriert auftreten, wird es für jede Mannschaft hart, uns zu besiegen. So auch Am Sonntag für Wanne.“

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Das Spiel am Sonntag hat aus verschiedenen Gründen eine hohe Bedeutung für Rammel und den KSC. „Im Hinblick auf das nächste Woche anstehende Spiel gegen Wacker Obercastrop ist es enorm wichtig, am Sonntag den Dreier zu holen“, merkt Sascha Rammel an. Und weiter: „Wir müssen von der ersten Sekunde an konzentriert agieren und uns aufs Wesentliche konzentrieren.“ Auch im Hinblick auf Stadtrivalen TuS Bövinghausen, der zuletzt zweimal schwächelte, wäre es wichtig für den KSC, den Vorsprung am Sonntag auf sieben Punkte zu erhöhen und sich damit abzusetzen.

Viel Qualität im Kader

Auch am Sonntag hat Sascha Rammel wieder die Quahl der Wahl, wen er aufstellt. Sicher fehlen werden ihm Michael Sievers und Leon Franke, die sich beide im Urlaub derzeit befinden. „Wir haben viel Qualität im Kader, daher können wir auch, wenn mal ein paar Spieler fehlen immer gut umstellen“, freut sich Rammel.

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