Der OSC Dortmund geht beim Heimdebüt gegen Aufsteiger RE Schwelm komplett unter

Handball-Verbandsliga

Der Handball-Verbandsligist OSC Dortmund lässt sich vom Aufsteiger aus Schwelm beim 19:27 (9:15) in der eigenen Halle richtig vorführen und präsentiert sich dabei nicht ligareif.

Dortmund

, 20.09.2019, 22:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der OSC Dortmund geht beim Heimdebüt gegen Aufsteiger RE Schwelm komplett unter

Kein Durchkommen für OSC-Kreisläufer Tom Trost. © Peter Ludewig

Der überraschende Auftaktsieg beim Titelaspiranten in Gevelsberg hatte Hoffnungen geweckt. Ohne seinen privat verhinderten etatmäßigen Torwart Julian Stumpf konnte der OSC am Freitagabend in Hacheney allerdings nicht an die gute Leistung vom ersten Spieltag anknüpfen. Beim Heimdebüt handelte sich das Team von Trainerin Anne Ewert, deren Gespannpartner Thorsten Stoschek im Urlaub weilte, gegen den Aufsteiger TG RE Schwelm eine empfindliche 19:27 (9:15)-Klatsche ein.

Zuerst auf Augenhöhe

Danach sah es bis kurz vor Ende der ersten Hälfte nicht aus. In einer Partie auf überschaubarem Liga-Niveau bewegten sich die beiden Konkurrenten auf Augenhöhe. Dabei bekam die OSC-Abwehr Schwelms Dreh- und Angelpunkt Yannick Brockhaus nie wirklich in den Griff. Dennoch stand es bis zur 26. Minute 9:9. Mehrfach hatte es der OSC bis dahin versäumt, auch einmal in Führung zu gehen. Aus dem Rückraum fanden die Rotweißen nie zu der erforderlichen Durchschlagskraft.

Beste Chancen blieben zudem liegen. In der Schlussphase bis zum Pausenpfiff nahm das Schicksal dann seinen Lauf. Mit einem 6:0-Spurt schraubten die selbstbewusst auftretenden Schwelmer die Hausherren auseinander und sorgten für die Vorentscheidung.

Schwelm startet gleich mit einem Dreierpack

Alle Vorsätze der Ewert-Sieben für den zweiten Abschnitt verpufften schnell. Der Gast packte sofort ein Dreierpack drauf und enteilte so uneinholbar auf neun Treffer. Während Schwelm sein Ding konsequent zu Ende brachte, ging es für den OSC lediglich noch um Ergebniskorrektur und Schadensbegrenzung.

Wirklich gelang das bei allem Bemühen nicht. Unter dem Strich war das eine ganz schwache und so nicht erwartete Vorstellung.

OSC: Reinken, Krämer (ab 43.); Rinus (2), Ferber (1), Trost (3), Maystrenko (1), Lommel (2), Müller (2), Herzog (3), Brauckmann (1), Neuser (1), Niederquell (1), Lichte (1), Pröpper (1)
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