Ein letztes Mal Legat beim TuS Bövinghausen

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Zum Rückrundenauftakt empfängt der Fußball-Landesligist TuS Bövinghausen schon am Samstag (18.30 Uhr) den FC Frohlinde. Nach dem Spiel ist der Name Legat beim TuS Geschichte.

Dortmund

, 13.12.2019, 16:27 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am ersten Spieltag fing die Mission Aufstieg mit Trainer Thorsten Legat an. 0:1 hieß es am Ende beim FC Frohlinde. Legat ist seit Ende Oktober schon nicht mehr Coach des aktuellen Tabellenzweiten. Aber ein zweiter Legat im Klub steht am Samstag (19.30 Uhr, Provinzialstraße) noch einmal im Rückspiel gegen den FC Frohlinde für den TuS Bövinghausen auf dem Platz.

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Es ist Thorsten Legats Sohn Nico. „Nachdem mein Vater gegangen ist, habe ich dem Klub gesagt, dass ich mindestens bis zum Winter weiterspiele. Und daran halte ich mich auch“, sagte Nico Legat schon vor drei Wochen. Dann sei aber Schluss.

Keine verschenkte Zeit mehr

„Ich fahre von zu Hause aus mindestens 50 Minuten zum Training nach Dortmund, manchmal auch über eine Stunde. Da sitze ich ja mehr im Auto als ich trainiere“, erklärte er. Er möchte die verschenkte Zeit lieber anders nutzen. „Ich will mich beruflich weiterentwickeln, plane gerade, meinen Meister zu machen“, sagte der 21-jährige Mittelfeldspieler, der vor der Spielzeit vom Oberligisten Westfalia Herne gekommen war.

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Gegen Frohlinde wird er wohl auf der für ihn ungewohnten Position des Stürmers spielen. „Wir müssen improvisieren“, sagte Bövinghausens Trainer Dimitrios Kalpakidis. Cihan Yilmaz hat den Verein verlassen, Ali Abou-Saleh, Florian Juka und Sebastian Mützel sind verletzt. Somit fehlen alle Stürmer.

Der TuS Bövinghausen will in der Defensive gut stehen

„Wir müssen einfach wie in den Wochen zuvor in der Defensive gut stehen. Vorne schießen wir schon ein Tor. Wir müssen unsere Angriffe nur cleverer ausspielen als in den Vorwochen“, sagte Kalpakidis. Seitdem Kalpakidis in Bövinghausen an der Seite das Kommando hat, eilt der Klub von Sieg zu Sieg und ist jetzt Tabellenzweiter.

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„Wir müssen gegen Frohlinde noch einmal die letzten Kräfte mobilisieren und unbedingt gewinnen. Egal wie. Auch wenn es kein schönes Spiel wird. Wir wollen Obercastrop weiter unter Druck setzen“, sagt Kalpakidis.

Der Abstand soll nicht größer werden

Wacker Obercastrop ist der aktuelle Tabellenführer der Fußball-Landesliga 3. Vor dem abschließenden Spieltag hat der Klub aus Castrop neun Punkte Vorsprung gegenüber Bövinghausen. „Es sollen definitiv nicht mehr werden“, so Kalpakidis.

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